Der Tali H500 Akku oder “Pimp my Battery”

Heute kam mein zweiter Akku für den Tali und was liegt da näher, als ihn zu strippen? 🙂

Schön und perfekt verpackt kam er daher.

Tali Akkubox

Erst mal die Klips ringsum anheben und die Kappe vorsichtig abheben.

Tali Kappe 1Tali Kappe2

Geschafft! Da fällt einem dann der dreieckige Knopf und das Leuchtelement entgegen. Die Schalterverlängerung kann man bei der Gelegenheit auch gleich abziehen.

Tali Kappe3

So, jetzt werden die Inbusschrauben des Akkugehäuses gelöst.

Tali Akkuschrauben

Dannach lässt sich das Gehäuse entlang der beiden Hälften ohne Probleme öffnen (es ist nicht wie bei DJI verklebt), indem man einfach nach und nach die Klips öffnet.

Tja und jetzt kommts! Tääärräää!

Tali Platine2 (2)

Einen ganzen Haufen überflüssigen Plunder!

Tali Platine2 (1)

Ja Ihr seht richtig! Ein ganz normaler Akku, sogar mit Walkera-Stecker!

Tali Platine3

Der 6S Akku hat 5400 mAh und 10C.

Tali Akku frei

Schauen wir uns mal die Platinen an.

Tali Platine Vorne

Meiner Meinung nach viel Lärm um Nichts, ein optischer Lipowächter (auch noch ohne akustischen Alarm).

Tali Platine Hinten

Vier Transistoren die wahrscheinlich nur dafür da sind, die Stromzufuhr zum Kopter ohne Blitz einzuschalten.

Aber wenigstens hier sind die Verbindungsstecker mit Silicon gesichert.

Tali Platinenstecker

Man kann also jeden 6S-Akku der in das Gehäuse passt verwenden. Die Maße sind: ca. 145 x 46 x 43 mm (LBH).

Ohne Gehäuse und mit abgelötetem Flachstecker passt in den Tali H500 ein Akku mit den folgenden Maßen: 170 mm x 50 mm x 50 mm (LBH).

Wenn der Stecker nicht entfernt wird, verringert sich die maximale Höhe auf 47 mm.

Tali Akku

Mehr als 10C würden dem Tali bestimmt gut tun.

Man kann aber auch weiter gehen, indem man einfach alles weg lässt und auf der Verteilerplatine anstelle der beiden Steckkontakte ein Stück Kabel mit XT60-Stecker anlötet.

Tali Verteilerboard

Die Kappe des Akkus dient dann nur noch als Akkufachdeckel (die Halter sind ja noch da). Jetzt kann man jeden 6S-Akku verwenden der in den Rumpf passt. In der Länge gewinnt man wenigstens 20-30mm. (Den Mod stelle wir euch dann nächstes mal vor).

Bei der Planung für dieses Mod ist mir noch ein Mangel am Tali aufgefallen. Vielleicht ist auch das der Grund warum so mancher Tali der zuvor noch nie ein Problem hatte einfach ohne Vorwarnung mit gestoppten Motoren vom Himmel fällt.

Die Verlötung der Stecker ist mehr als Ungenügend! Auf den ersten Blick macht alles einen guten Eindruck.

Tali Stecker1

Allerdings wurde hier nicht Druchgelötet, kein Lot auf der anderen Seite zu sehen.

Tali Stecker3

Hier wurde tatsächlich nur der Rand der Stecker angelötet!

Tali Stecker2

Was hier passieren muß wenn es vibriert und ein 5400mAh 6S Akku, der Nackt ohne das Gehäuse und die Platinen 606g wiegt, an dieser Verbindung rappelt ist wohl jedem klar!

Ich sag’ dazu jetzt nichts mehr und arbeite lieber an einem Mod, der ohne Zweifel zur Flugsicherheit des Tali beitragen wird.

Diskussion im Walkerafans Forum

38 Kommentare

  1. Claus-Peter 23.09.2014 at 20:23 |

    Hmmm … ich glaube ich werde mal Lötzinn suchen gehen … irgendwo hatte ich noch was und so 2 Stecker mal nachlöten 🙂

    Danke!

    VG Claus

    Antworten
  2. Christian 23.09.2014 at 21:25 |

    Auch die Verarbeitung an dieser Stelle ist abenteuerlich – oder für ein Fluggerät dieser Größe grob fahrlässig!

    Antworten
  3. Lutz 23.09.2014 at 21:42 |

    Hi Hansi.
    Danke das du schon mal den Akku aufgemacht hast. So weis ich das ich wenigstens den Akku weiter verkaufen kann. Habe mir nämlich heut einen bestellt wegen der Entkappe. Und was noch dazu kommt wie auch schon geschrieben ich vertraue den Produkten von walkera nicht so recht. Meine Meinung. Ich werde meinen also weiter mit den mir zusagenden teilen aufbauen.
    Es ist bloß für über 1000,-€ hätte ich mir doch eine bessere Verarbeitung erhofft.
    Drotzdem danke nochmal für die Bilder.
    Gruß Lutz.

    Antworten
  4. walkeraflitzer 23.09.2014 at 21:53 |

    Ich denke das ist der Beweis!!!! Danke Sherlok 😉
    Ob das den Abgestürzten Hilft werden wir sehen.

    Es wäre doch toll wenn die Produzenten die User Groups Welt weit mit einbezögen.

    Antworten
  5. aereas-canarias 23.09.2014 at 23:38 |

    Toller Bericht. Vielen Dank!

    Antworten
  6. gektor 23.09.2014 at 23:57 |

    Es wäre cool, wenn die Besitzer der wegen Stromausfall abgestürzten Talis mal sehen könnten, wie diese Lötstelle aussieht.

    Antworten
  7. Claus 24.09.2014 at 01:07 |

    Gute Arbeit Hansi! 🙂

    Antworten
  8. H E Freitag 24.09.2014 at 09:21 |

    Moin,

    super Berichte gibt es hier! Und vor allen dingen auch die kritischen Berichte. Wenn ich das alles so lese, dann werd ich wohl ein Gehäuse kaufen und in das Gehäuse kommen die Komponeten rein denen ich vertraue.
    Der “Flieger” sieht ja einfach nur gut aus!

    Macht weiter mit euren Berichten und toll das Ihr nun ein forum eingerichtet habt

    Heinz

    Antworten
  9. Igor 24.09.2014 at 10:13 |

    Hallo Hansi
    Vielen vielen Dank für diesen Review… das ist echt genial
    Bei meinem Tali ist es übrigens genauso, nicht durchgelötet sondern nur an der Oberfläche… das kann definitiv eine Ursache sein

    weil tatsache ist, diese Starren Verbindungen gehen einfach nicht gut bei diesen Massen (800 gramm nur der Akku)

    darf ich Dein Foto an Walkera und RCMaster schicken als mögliche Ursache?

    Danke

    Antworten
  10. alf 24.09.2014 at 10:35 |

    ich bin froh.
    froh, daß nicht nur meine lötstellen so aussehen :–))
    die chinesen löten halt nicht so gut wie die japanesen … so scheint es.

    mein kollege hat 2 akkus zum tali gekauft, einer schon kaputt, bevor er in der luft war. eine zelle geht nicht mehr. einzelne zellen kann man wohl kaum wechseln, oder?
    wenigstens ein vorteil, daß man div. akkus verwenden kann.

    und ja, eine akustische kontrolle, ein kleiner lipo-buzzer hätte doch genügt, ist besser als ne optische alleine. warum die das nicht begreifen, begreife ich wieder nicht. gleich schlecht wie das blinken beim x350.

    als die hiesigen textilfirmen vor jahren begannen, in china einzukaufen, war die erste und meist schmerzliche erfahrung, daß man vor ort eine qualitätskontrolle haben muß. sonst geht gar nichts. walkera scheint keine qualitätskontrolle zu haben die das wort verdient. schade.

    vg. @bodensurrer

    Antworten
    1. gektor 24.09.2014 at 16:18 |

      Macht er seinen Akku vor dem Laden auch an? Wenn man es nicht macht (komplett anmachen: Schalter umlegen und den Knopf lange drücken), geht der Balancer Port nicht richtig.

      Antworten
  11. Christian 24.09.2014 at 15:47 |

    Wäre schön, wenn Walkera in dieser Sache mal ein offizielles Statement abgeben könnte! Unschön ist nämlich daran, dass sich zwei deutsche Händler aufgrund der Abstürze ihrer Flugmuster dazu entschieden haben, den Tali H500 aus dem Programm zu nehmen.

    Antworten
    1. gektor 24.09.2014 at 16:19 |

      Walkera äußert sich eigentlich nie “offiziell” zu irgendetwas. Sie verbessern Sachen einfach heimlich oder auch nicht 🙂

      Antworten
    2. Igor 24.09.2014 at 16:35 |

      So Christian
      Jetzt bitte ich Dich zumindet darum, die beiden deutschen Händler namentlich zu nennen, damit wir geschädigte auch was in der Hand haben, um unser Geld zurückzuerhalten…

      Weist Du zufällig von anderen Abstürzen?

      Antworten
  12. Christian 24.09.2014 at 16:49 |

    Es gibt in Deutschland nur zwei, die in Frage kommen. Die Testmuster mussten selber erworben werden, d.h. diese Herrschaften sitzen jetzt auch auf ihrem Schaden.

    Antworten
    1. Igor 24.09.2014 at 17:09 |

      Ja und wer sind das? Wo ist der Crash dokumentiert und wie kam es zum crash? Ebenfalls totalausfall?

      Bitte etwas genauer, weil mit dieser heimlichtuerei sitzen wir alle auf unserem Schaden… und ich möchte halt meine 1500 EUR zurück

      Antworten
      1. Drescher 25.09.2014 at 10:19 |

        Bei aller Traurigkeit eines Totalverlustet, aber ich finde eine Diskussion über ev. mögliche Ersatzforderungen gehört nicht zu diesem Thema – sorry!
        Hier ging es um den Akku und mögliche Probleme – der Beitrag ist übrigens top!
        Schaut Euch doch mal den Zustand Eurer Akkukontakte an, wenn es zu einem abrupten Absturz kam. Schlechte Lötstellen scheinen in China Standard zu sein, aber prinzipiell geht ja so eine Akkusteckverbindung, DJI macht das doch auch…
        Kennt übrigens jemand den neuen LVC-Grenzwert der in der 1.2 Firmware verbessert eingeschrieben sein soll? Da müsste ja auch der Alarmwert in der Funke angepasst werden.
        Da fällt mir noch etwas zum eigentlichen Akkubeitrag ein, die optische Ladezustandskontrolle ist ja so schlecht nun auch nicht und ob man einen Pieper noch beim Fliegen hört? Man braucht auch keine akustische Kontrolle im Copter, dafür hat er ja Telemetir und die Funke warnt akustisch, nur der Schwellwert muss an den des Copters angepasst sein, eher etwas früher. Leider vermute ich, dass sich bald keiner mehr mit den Taliproblemen beschäftigen wird seit sich alles um den Scout dreht.

        Antworten
  13. Igor 25.09.2014 at 10:30 |

    Regressansprüche zu disktueiren gehört sehr wohl in einem Tehmenbereich hinein, der massive Mängel des Tali aufdeckt und die Hauptursache für die Verluste von 3 Talis sein könnte…

    Die Akkuanzeige bemängel ich deshalb, weil Laut HErstellerinfos jede LED ca. 5 Min Flugzeit entspricht… Also sollte mein Tali noch locker 20 Min fliegen können, der Lipochecker zeigt aber an, nur noch 30% Kapazität. In der Hinsicht stimmt wohl die Anzeige der LEDs nicht wirklich mit der realität überein.

    Fakt ist, dass uns Walkera einen RTF Copter verkauft hat, der durch die im vorfeld nötigen Modifikationen alles andere als RTF ist, wenn man nicht Totalausfälle oder einzeln ausgehende Props erleben möchte…

    Das Thema ist sehr hilfreich, auch wenn es traurig ist, auf diese Art und Weise so viele Mängel bei diesem Produkt aufzudecken…

    Der Tali gehört in diesem Zustand erstmals eingestellt, bis alles optimiert wird… denn so ist der Tali eher als Drohne zu bezeichnen, die jederzeit jemand abschießen könnte…

    Und ja, meine Kontakte sind genauso schlecht verlötet… aber bei einem RTF Copter mag ich nicht unbedingt den komplett zerlegen zu müssen, um alles nachzubessern. Da hätte ich mir einen direkt von Grund auf aufbauen können…

    Antworten
  14. walkeraflitzer 25.09.2014 at 10:43 |

    Wenn ich Serpentinen mit meinem Auto Bergauffahre (was richtig spaß Macht!!!-),
    also gut am Gas hänge und die Leistung so richtig ausnutze verbrauche ich sicherlich mehr als der Hersteller vorgibt.
    Wer also stur auf die 5 Minuten pro LED besteht, der will das System nicht verstehen. Glaubt wirklich einer das der Scout das alles besser kann?!
    Wir sind hier beim RC ModellBAU des unteren Preissegments und dafür stellen die Walkeraprodukte sowie die anderer Hersteller enormes auf die Beine. Bis vor kurzem musstest du mindestens 5-6000 € anlegen um etwas vergleichbares zu bekommen. Und nun ab ins Forum und hitzig diskutieren!!!! 😉

    Antworten
  15. Igor 25.09.2014 at 10:54 |

    Ja klar, da gebe ich Dir recht

    Aber wenn kopter so vom Himmel fallen (bei mir nach 30 Sekunden Flug auf ATTI), und die Anzeige der LED völlig daneben ist, dann scheint wohl die Elektronik nicht korrekt zu lafeun.

    Daher meine Emfpehlung, nicht auf die LED zu achten, sondenr tatsächlich mit dem Lipo Checker messen…

    Ich habe jetzt schon von einigen gehört, die massive Probleme mit driftenden Zellen am Tali Akku haben…

    Ich glaube der Scout ist ein bewährteres Design das die PRobs vom Tali so gut es geht beheben wird… der Scout X8 Pro wird dann wohl auhc sinnvoll gelötete stellen haben.

    Übrigens, auch Trade4Me (habe mit denen telefoniert) haben die Problematik geschildert und wissen selbst nicht weiter, da es auch an Ersatzteilen fehle um solche Reparaturen durchzuführen. darüberhinaus ist auch die Frage unklar, wer solche Garantiefälle bezahlen will.

    Weil sorry, Trade4Me kann ja auch wirklich nicht kostenlos Talis reparieren, die durch RCMaster im Umlauf gebracht wurden und so vom Himmel fallen.

    Hier scheint einfach die Hersteller Vertriebsstruktur neben den Mängel der Produkte nicht zu passen… hier müsste Walker sagen: Trade4Me ist unser off. Distributor, wir bezahlen denen 100k EUR im Jahr für den Service, und sie kümmern sich um alles…

    aber wenn Walkera das nicht macht, stehen wir alle eines tages wie die deppen da mit Coptern die nur noch für den Müll geeginet sind…

    Weil auch RCMaster wird nach den massiven Problemen den tali Verkauf einstellen und entsprechend uach die Ersatzteile…

    Dennoch ein großer Dank an alle die sich hier so eifrig beteiligen. Es ist alles sehr hilfreich. Schade dass dadurch die Produkte immer schlechter abschneiden… man hätte mit etwas mehr Sorgfalt, mit dem Tali und Co. wirklich verkaufsschlager schaffen können

    Antworten
    1. Drescher 25.09.2014 at 14:18 |

      Also Igor ich kann Deine Unzufriedenheit durchaus verstehen und hatte mir vom Tali auch mehr versprochen(hab meiner Unzufriedenheit hier auch schon reichlich Luft gemacht), nur ich war bisher sehr vorsichtig und verfolge erstmal die Kritiken und Videos in diesem Forum. Vielleicht hatten auch einige Käufer nur Pech mit Montags-Talis, denn bisher scheint keiner der hier zitierten Mängel durchgängig zu Ausfällen zu führen. Aus meiner Sicht ist ein verlöten (gemeint ist eine saubere Lötstelle an einem sauber entlackten und verzinnten Lackdraht) des mit Isolierung überzogenen Wicklungslackdrahtes nicht unbedingt verbesserungwürdig. Alle 3 Drähte sind ausserdem noch in einer 2., gemeinsamen Isorierung zusammengefasst. Sicher haben sich bei einigen Talis Wicklungsdrähte an der Lötstelle abgelöst, aber eben nicht bei allen. Jeder Draht ist kurz hinter der Lötstelle (Materialgefügeveränderung) besonders bruchempfindlich, doch dafür werden ja die “Schwingungen” von denen hier immer die Rede ist durch Silikon gedämpft, sofern dieses durchgängig in der Produktion durchgeführt wird. Ich habe meinen Tali heute geöffnet und alles mit Lupe untersucht. Alle Steckverbindungen sind sogar mit Silikon gesichert, die Lötstellen der Motordrähte am Regler dick in Silikon verpackt (ja zugegeben, die Klebepads sind nur an den vorderen Armen vorhanden-warum auch immer). Ob eine Nachrüstung der Pads wirklich was bringt ist alles nur hypothetisch, ein Kopter, bei dem so starke Schwingungen im Flug auftreten das Lackdraht abbricht, da stimmt doch sowieso was nicht (unwuchtige Propeller? – wie wuchtet Ihr eigentlich selbstsichernde aus?), da könnte auch jeder Bonddraht im Chip abreissen. Das sind keine wirklich schlechten Lötstellen oder vermutetes Billiglot, alles Vermutungen…Der Lackdraht darf beim Abisolieren nicht gekerbt werden, sonst ist ein Bruch vorprogrammiert, das gilt auch für die Selbstgemachte Lötstelle zur Litze. Zugegeben reichlich Silikon über den Lötstellen kann nichts schaden, man muss dann eben der Lötstelle vertrauen, man sieht sie ja nichtmehr.
      Gegen den Steckkontakt des Akkus kann ich auch nichts finden, bei mir sind die Lötstellen in Ordnung, sogar durchgeflossen und “Schwingungen” übertragen sich konstruktiv nicht wirklich auf die Lötstellen, sie sind ja mechanisch durch Schrauben abgefangen und andere Hersteller machen das auch so.
      Aus meiner Sicht liegt es weniger an der Grundkonstruktion als an starken Schwankunge in der Produktionsqualität bzw. Endkontrolle (falls es sowas überhaupt gibt – sonen Aufkleber kann jeder draufmachen).
      Was Entschädigung bei Totalverlust anbetrifft, da muss einer der vermuteten Fehler sichtbar sein.

      Antworten
  16. DirkW 25.09.2014 at 15:20 |

    Übrigens scheint der Stecker sogar auf die falsche Seite gelötet worden zu sein, da die andere Seite blank und zum Auflöten gedacht sein dürfte, und nicht versiegelt ist wie auf der Platinenseite, auf der der Stecker tatsächlich angelötet wurde.

    Antworten
    1. walkeraflitzer 25.09.2014 at 21:12 |

      na endlich schaut mal einer genauer hin!!!!!
      das ist doch eine Wohltat
      wir nähern uns Ergebnissen

      Antworten
    2. gektor 29.09.2014 at 19:21 |

      Hehe, sehr gut bemerkt! Cool!

      Vermutung 1: Vielleicht hat irgendwer bei der Konzeption Mist gebaut und bei der urspründlichen Planung würde der Akku zu tief sitzen. Daher hat man es verändert, die Platine aber nicht.

      Vermutung 2: Die Platine ist von beiden seiten blank. Die anderen blanken Stellen sind verdeckt.

      Was aber fest steht: Wenn es so aussieht wie auf den Bildern von Hansi, wackelt das Ganze ab.

      Antworten
  17. alf 28.09.2014 at 16:33 |

    hi,

    wie oben schon erwähnt, also mein kollege, elektroniker, hatte auch bei 2 akkus probleme. bei einem ist eine oder zwei zellen kaputt (eine aufgebläht, die zweite unklar, fällt gleich mal die spannung ab). beim anderen war ein kontakt zum balancerkabel ab und möglicherweise auch eine zelle zumindest schwach..

    aber: beide waren GUT gelötet. aus sicht des elektronikers. also scheinen nicht alle chinesen nicht löten zu können. kommt wie bei uns darauf an wie man arbeitet.

    haben dann mal bei einem die defekte zelle ausgetauscht, die zweite leider nicht, haben erst beim flug gesehen daß der akku bzw. eine zelle zusammenbröselt.

    keine probleme beim flug, flog gut und zufriedenstellend. nur die flugzeit auf grund der beschädigten akkus geringer als normal.

    meine empfehlung. lipo-buzzer. den hört man viel weiter als man die lichter sieht.

    vg.

    p.s.: nach schlachtung einer zelle kann ich sagen, riechen tun die innereien der zellen nicht gut. also nicht zu empfehlen!

    Antworten
    1. Drescher 29.09.2014 at 15:40 |

      Hab meinen Akku soeben artgerecht zerlegt, den eigentlichen Akku abgesteckt und mit einem regelbaren Netzteil die Schwellwerte der LED’s gemessen:
      25V alle 4 LED leuchten / 4,17V pro Zelle
      24,9V 1. LED blinkt / 4,15V pro Zelle
      22,8V 2. LED blinkt / 3,8V pro Zelle
      22,0V 3. LED blinkt / 3,66V pro Zelle
      21,6V 4. LED blinkt / 3,6V pro Zelle
      Eigentlich doch nicht so schlecht, besser der letzte Wert läge noch etwas tiefer. Kenne leider nicht den eingetragenen LVC – Wert in der 1.2, jemand anders vielleicht mal ausgelesen?
      Lötstellen alle Ok, Stecker mit Silikon gesichert, ich lass meinen Akku so, verbaue vielleicht noch einen einstellbaren Pieper.

      Antworten
      1. gektor 29.09.2014 at 19:22 |

        Vielen Dank für deinen wertvollen Beitrag!

        Dürfen wir das ins FAQ stellen?

        Antworten
  18. Drescher 30.09.2014 at 08:21 |

    Na klar doch Gektor, hab übrigens in diesem Zusammenhang noch was interessantes bemerkt.
    Senkt man die Spannung gerade soweit ab bis die letzte LED gerade blinkt (21,6V) und erhöht sie dann wieder, beginnen wieder weitere LED’s ihr Spielchen…
    Sinkt die Spannung jedoch nur ganz kurz auf 21,5V, dann bleibt es bei der einen blinkenden LED auch wenn man die Spannung wieder erhöht, d.h., der derSpannungsabsacker bleibt gespeichert bis man den Akku ab und wieder anschaltet…ist doch gar nicht so dumm, man weiss nach dem Flug auch ohne Last am Akku zu haben, dass man grenzwertig war und nicht die Leerlaufspannung lässt einen mutig werden.
    Wäre schön Gektor, wenn Du mal was zu Deinen Propellerauswuchtaktivitäten schreibst, vor allem wie 🙂

    Antworten
    1. Igor 30.09.2014 at 11:32 |

      Wobe bei mir wars genau umgekehrt… 4 volle LEds + 1 blinkend, also kann man von 80% Ladungs ausgehen… der Lipo checker sagt aber, nur noch 30%… also ist was an der Elektronik ebenfalls falsch…

      ich würde auf sowas nicht mehr vertrauen…

      Antworten
  19. Drescher 30.09.2014 at 15:47 |

    Mag sein das Deine Elektronik eine Macke hat, aber was ich gemessen habe erscheint mir vernünftig. Die Leistungsfähigkeit eines Akkus kann man eh nicht von der Spannungslage ohne Last genau einschätzen. Ein Akku mit hohem Innenwiderstand (schon gealtert, oder eine oder mehrere Zellen) hat ohne Last eine super Spannungslage, bricht aber unter Last sehr schnell zusammen. Auch Dein Lipochecker misst ohne Last, auf solche Prozentangaben täte ich mich nun nicht verlassen. Wenn aber im Flug die letzte LED zu blinken beginnt, hat bei gleicher Spannungslage aller Zellen jede Einzelzelle noch 3,6 V, siehe meine Messung, also Zeit den Heimweg anzutreten. Bei einem gesunden Akku ist das vielleicht nach 15 min. Flug, bei einem Montags-oder unbalanced geladenem Akku eben schon deutlich früher der Fall, was nichts am prinzipiellen Sinn dieser Elektronik ändert, immer vorausgesetzt sie funktioniert so, wie ich es an meinem Akku gemessen habe.

    Antworten
    1. walkeraflitzer 30.09.2014 at 22:26 |

      Da ich jetzt etliche Flüge mit der Telemetrie des Tali im QR X350 Pro hinter mir habe kann ich dir nur beipflichten. Die Elektronik funktioniert wunderbar, ich werde früh genug gewarnt um den misslichen LVC ein Schnippchen zu schlagen.
      Schön das du es untermauert hast! 😉

      Antworten
  20. aaziz 26.10.2014 at 13:21 |

    Can I switch the battery 7000 mAH 6s 25c

    Antworten
    1. gektor 26.10.2014 at 14:03 |

      Will it fit? You can find the size of the compartment in this article.

      Antworten
      1. aaziz 26.10.2014 at 19:17 |

        Can you put a link to the battery so I can watch

        Antworten
  21. Andi 05.07.2015 at 10:42 |

    Hat das mit dem Akku-Austausch schon mal wer probiert?
    Kann mir jemand konkrete Akku-Modelle für
    – den Einbau in das Original-Akku-Gehäuse
    – den Einbau ohne Akku-Gehäuse
    nennen?

    Antworten
  22. Uli 01.07.2016 at 10:28 |

    Hallo,
    wer kann mir eine Firma in Deutschland empfehlen, wohin ich meinen Tali H500 schicken kann zur ” Grundüberholung” ?

    Antworten

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