Deviation – die bessere Firmware für (fast) alle Devo-Sender

Es gibt viele gute Gründe, ein Walkera-Fan zu werden, und diese Website listet bereits etliche sehr gute auf.

Ich wurde ein Walkera Fan, weil es für die Walkera Sender eine phantastische kostenlose Software gibt (d. h., Firmware; ich verwende aber lieber den Begriff Software, weil “Firmware” ja nur eine spezielle Software ist), die hinsichtlich Logik des Konzepts, Konfigurierbarkeit und Bedienungsfreundlichkeit alle mir vorher bekannten Bedienkonzepte (Spektrum, Futaba, Walkera) weit in den Schatten stellt: Deviation.

Siehe auch:  Deviation Bereich im Walkerafans Forum

Startbildschirm von Deviation

Startbildschirm von Deviation

Einführung

Was ist “Deviation”?

“Deviation” ist vermutlich ein Wortspiel mit Walkeras “Devention”, hat aber auch eine ganz eigene Bedeutung: “Deviation” bedeutet übersetzt “Abweichung von der Norm”, und das ist genau, was diese Software auszeichnet. Sie ist daher möglicherweise eine Software für Individualisten, aber wer sich mit ihr beschäftigt, wird sich schnell fragen, wieso auf dieses Konzept “nicht schon früher jemand gekommen ist”.

Eine kurze Vorbemerkung: ich verwende in diesem Artikel vorrangig englischsprachige Ausdrücke zur Bezeichnung der Funktionen der Software sowie der Bedienelemente des Senders und setze die deutsche Übersetzung jeweils in Klammern. Die Bezeichnungen der Schalter auf den Devo-Sendern sind ohnehin englisch. Innerhalb der Deviation-Software lässt sich die Sprache zwar auf Deutsch umstellen. Das hat sich für mich aber als nicht zweckmässig herausgestellt, da die deutschen Begriffe teilweise so lang sind, dass sie nicht mehr vollständig dargestellt werden (können).

Welche Sender sind kompatibel?

Deviation läuft – mit Ausnahme der Devo 7 – auf allen aktuellen Devo-Sendern (Stand: 05.2014).

Derzeit sind es:

  • Devo 6 / 6S
  • Devo 7e
  • Devo 8 / 8S
  • Devo 10
  • Devo 12 / 12S.

Für die Devo 7e gibt es wegen ihres sehr kleinen internen Flash-Speiches einige unbedeutende Einschränkungen; beispielsweise lässt sich keine deutsche Sprache einstellen wie bei allen anderen Sendern.

Feature-Highlights

Auf dieser Website habe ich unter der Vorstellung der “Devo 10 White” folgende Frage gefunden: “Bietet die Devo 10 die Möglichkeit, das Gas so einzustellen, dass Vollgas hinten ist (Gasknüppel nach hinten = Vollgas)?” Mit Deviation stellt sich eine solche Frage überhaupt nicht, da alles völlig frei konfigurierbar ist. Hier einige Highlights:

Empfänger

Ohne jede weitere Veränderung lassen sich mit Deviation über die Walkera-Devo-Sender folgende Empfänger steuern:

  • Walkera Devo-Empfänger
  • Walkera WK-Empfänger
  • Spektrum (DSM2 und DSMX). Zusätzlich zu Spektrum natürlich auch die Empfänger der Marke Orange, da diese ebenfalls DSM2/DSMX verwenden

Für Walkera-Empfänger können, für DSM-Empfänger müssen feste IDs über den Bindeprozess vergeben werden. Diese sind aber im Gegensatz zu den Möglichkeiten der mir bekannten Spektrum-Sender bekannt, da selber einstellbar. Dadurch ist es möglich, zwei oder mehr stark unterschiedliche Modellkonfigurationen – beispielsweise für “normalen” und Schüler-Flug – auf unterschiedlichen Programmplätzen abzulegen. Da beide Male dieselben festen IDs eingestellt werden können, entfällt das sonst “nervige” Neubinden. Der Bindeprozess selber ist bei Deviation auch sehr gut gelöst: Sender anschalten, gegebenenfalls alles einstellen (bei DSM-Empfängern werden die Failsafe-Werte im Empfänger entsprechend der beim Bindeprozess vorhandenen Werte gespeichert; dazu zählen auch Schalterstellungen), “Bind” (Binden) im Menü auswählen und mit der “Enter”-Taste bestätigen. Besser geht’s nicht.

Zusätzliche Module nachrüsten

Durch Installation gegebenenfalls zweier zusätzlicher, jeweils sehr preiswerter (ca. 20 €) Hardware-Module lassen sich zusätzlich folgende Protokolle fliegen:

  • J6Pro (Nine Eagles)
  • FlySky (Turnigy/FlySky)
  • Hubsan4
  • Skyartec
  • V202 (WLToys)
  • SLT (Tactic/Anylink)
  • HiSky
  • YD717 (bisher nur experimentell)
  • FrSky 1 und 2 (beide in Planung).

Hier eine vollständige Liste aller unterstützten Modelle.

Eine genaue Installationsanleitung für die zusätzlichen Hardwaremodule findet sich auf der Deviation-Homepage (diese Anleitung gibt es bis jetzt nur auf Englisch).

Deutsche Deviation Anleitung

Handbuch in Deutsch auf der Deviation-Homepage erhältlich.

Mehr Kanäle als die Devo hat

Eine Erweiterung auf mehr Kanäle als herstellerseitig vorgesehen ist möglich. Eine Devo 8 kann dann auch 12 Kanäle ansteuern.

Weitere Vorteile

  • Sendeleistung einstellbar
  • Alle Funktionen lassen sich allen Schaltern (oder Kanälen) zuordnen
  • Jeder Schalterstellung lassen sich aus einer vorkonfigurierten Liste beliebige Icons zur Anzeige der Position zuweisen. Die Anzeige der Schalterstellung kann auch für jede Postion einzeln abgeschaltet werden
  • Jedes Modell kann ein eigenes Modellicon als Bitmap erhalten
  • Die Schalterstellung prinzipiell beliebig vieler Schalter kann im Display angezeigt werden
  • Für jeden Schalter oder Kanal lässt sich eine Warnmeldung beim Anschalten des Senders an- oder abschalten. Vorkonfiguriert ist der Throttle (Gas)-Kanal
  • Für jeden Kanal lässt sich ein Sicherheitsschalter wählen, der diesen Kanal auf einen voreingestellten Wert setzt. Beispiel: Throttle Hold (Gas aus)
  • Die Geberwerte für bis zu 3 (4) Kanäle (oder Schalter) lassen sich jeweils in % anzeigen
  • Verwendung und gegebenenfalls Anzeige von bis zu 4 Timern unterschiedlicher Konfiguration (z. B. Countdown, Stoppuhr), die jeweils mit einem beliebigen Kanal oder Schalter gestartet werden können. Um hier Missverständnissen vorzubeugen: Wenn tatsächlich 4 Timer gezeigt werden sollen, lassen sich die prozentualen Geberwerte der Kanäle nicht mehr darstellen, da insgesamt “nur” 4 Anzeigepositionen für Geberwerte und/oder Timer vorhanden sind
  • Anzeige von Parametern frei konfigurierbar (Akkuspannung, Icon für die Modellart – Flugzeug oder Heli – etc.). Wer mag, kann sogar an seinem Rechner eigene Icons erzeugen und verwenden
  • Verschiedene Schnellzugriffmenüs frei konfigurierbar, z. B. für Telemetriedaten
  • Servogeschwindigkeit frei einstellbar
  • Völlig frei konfigurierbare Mischer. Jedem Mischer kann jeder beliebige Schalter (oder auch keiner – Mischer bleibt fest eingestellt) und eine von 15 Kurventypen zugeordnet werden. Viele der Kurven sind frei editierbar
  • Bis zu 13 Punkte pro Kurve (z. B. für Pitch oder Gas beim Heli)
  • Jedem Kanal lassen sich prinzipiell beliebig viele Mischer zuweisen, die unterschiedlich miteinander verknüpft sein können: Mischer ersetzt anderen Mischer, Mischer addiert Wert zum Wert eines anderen Mischers, Mischer multipliziert Wert mit dem Wert eines anderen Mischers, Mischer nimmt im Vergleich zu anderen Mischern jeweils nur den höchsten oder niedrigsten vorgegebenen Wert, Mischer verzögert die Ausgabe mit einem frei einstellbaren Zeitwert bei Vorgabe eines festen Wertes (beispielsweise einer bestimmten Schalterstellung)
  • Freie Konfigurierbarkeit virtueller Kanäle, die sich wiederum auf andere Kanäle und deren Mischereinstellungen auswirken können
  • Alle Mischer werden im Menü direkt dem jeweiligen Kanal zugeordnet
  • Alle Einstellungen für einen Kanal (Subtrim, Servoumkehr etc. etc.) werden direkt beim jeweiligen Kanal vorgenommen. Auf diese Weise lassen sich sämtliche Kanäle vollkommen frei konfigurieren
  • Für Helis gibt es optional eine zusätzliche Darstellung, die mehr den bisher bekannten Bedienkonzepten ähnelt. Hierbei ist dann allerdings die freie Konfigurierbarkeit eingeschränkt.
  • Lehrer-Schüler-Verbindung mit Einzelfunktionsübergabe. Nach Auskunft des Entwicklers lassen sich alle Sender verwenden, die entweder auf “Lehrer” oder “Schüler” eingestellt werden können. Vorbei ist damit die Bindung an eine bestimmte Marke, nur weil ein Schüler mit einer eigentlich anderen Sender-Vorliebe das Fliegen erlernen möchte und sich dann notgedrungen an den Sender des Lehrers anpassen muss (sofern dieser keine zwei Sender hat 😉 ).
  • Ein Teil des Flash-Speichers des Senders wird nach Installation der Deviation-Software in ein USB-Laufwerk umgewandelt, das völlig problemlos unter Windows und am Mac mountet. Dadurch lassen sich wichtige Dateien, wie insbesondere die Dateien mit den jeweiligen Modelleinstellungen, auf einfachste Weise a) auf den Computer speichern und b) am Computer sogar direkt im Flash-Speicher des Senders editieren
  • Völlig unproblematische Installation – bei den meisten Sendern (Ausnahme: Devo 7e) werden sogar die eventuell vorhandenen Modellkonfigurationen der vorherigen Walkera-Firmware nicht angetastet, so dass bei Bedarf jederzeit und unproblematisch zur Walkera-Firmware zurückgekehrt werden kann

Einige Punkte möchte ich hier kurz näher beleuchten.

Konzept der Mischer

Das Konzept von Deviation ist, wie gesagt, mit nichts – jedenfalls mir – bisher Bekanntem vergleichbar.

Die “normale” Sender-Software ist so aufgebaut: Es gibt eine bestimmte Anzahl an Kanälen und die Art und Weise, wie sich eine bestimmte Gebereinstellung (Schalter oder Knüppel) auf die Ausgabe (den jeweiligen Kanal) auswirkt, ist zunächst starr vorgegeben. Über verschiedene Mischer kann diese Ausgabe dann manipuliert werden. Weiterhin gibt es Untermenüs für z. B. Subtrim, Servowegumkehr usw. Im jeweiligen Untermenü muss man dann den entsprechenden Kanal aussuchen und dessen Einstellungen verändern.

Ganz anders bei Deviation: hier ist von Anfang an für keinen Kanal irgend etwas voreingestellt (Ausnahme: eine “Standard” genannte, auswählbare, Voreinstellung für das Heli-Menü) und jedem Kanal muss zunächst mindestens ein bestimmter “Mischer” zugeordnet werden. Im einfachsten Fall ist “Mischer” die bekannte Proportionalkurve für einen Knüppel-Kanal, die bei Deviation “1 zu 1” heißt. Außerdem muss jedem Ausgabekanal, beispielsweise also Kanal 3 (Gas bei Walkera), eine Eingabequelle, also entweder ein Knüppel oder ein Schalter, zugewiesen werden.

Was sich zunächst “kompliziert” oder “aufwendig” anhören mag, ist natürlich der dadurch gleichzeitig entstehenden außerordentlichen Freiheit geschuldet: so ist es mit Deviation beispielsweise völlig problemlos möglich, für einen im “Governor-Mode” des Fahrtstellers geflogenen Heli nicht mehr “langweilig” eine völlig horizontale Gas-“Kurve” mit identischen Werten für jeden Punkt der Kurve zu programmieren. Man legt einfach im Mischer des Gaskanals eine Schalterstellung fest, der ein einziger fester Wert zugewiesen wird. Sinnvollerweise wäre das die “Gas ein”-Stellung des “Throttle Hold” (Gas aus)-Schalters. Fertig. Einfacher geht’s eigentlich nicht.

Selbstverständlich ist es möglich, verschiedene Gas-und Pitcheinstellungen für unterschiedliche Flugmodi zu programmieren. Aber auch in diesem Fall lassen sich der z. B. jeweiligen “FMOD”-Schalterstellung einfach, falls gewünscht, feste Werte für Gas zuweisen – oder auch Gaskurven. Ganz nach Belieben mit einer der 15 Mischerkurven (“Fester Wert” ist eine dieser 15 “Kurven”). Unglaublich flexibel und “genial”.

Weiterhin kann, wer mag, auch zwei (oder mehr 😉 ) Schalter festlegen, die gleichzeitig eine bestimmte Schalterstellung haben müssen, damit beispielsweise der Heli-Motor anläuft. Das bedeutet gegenüber den bisherigen Konzepten, bei denen es ja bekanntlich bereits ausreichte, nur den “Throttle-Hold”-Schalter umzulegen, ein Plus an Sicherheit. Indem sich gleichzeitig für jeden Schalter eine Warnmeldung beim Einschalten des Senders festlegen lässt, kann hier “nach menschlichem Ermessen” dann beim Aufrüsten des Heli nichts mehr schief gehen.

Genau so problemlos ist es möglich, bei einem Motorsegler im Landeanflug den Gasknüppel anstelle der Motorregelung für die sehr feinfühlige Steuerung der Landeklappen (Störklappen) zu nutzen. Im einfachsten Fall nutzt man für die Umschaltung von “Gas” zu “Landeklappen” einfach den “Gear”-Schalter, wodurch gleichzeitig das Fahrwerk ausgefahren und die Landeklappen über den Gasknüppel gesteuert werden können. Damit dennoch problemloses Durchstarten möglich wird, erledigt – entsprechende weitere Einstellungen vorausgesetzt – allein die erneute Umlegung des “Gear”-Schalters auf “Fahrwerk ein” folgende Aufgaben:

  • Einfahren des Fahrwerks
  • Vollständiges Einfahren der Landeklappen
  • Starten des Motors entsprechend der jeweiligen Gasposition

Ich wüsste nicht, wie eine derart komplexe Aufgabe mit anderen Software-Konzepten überhaupt umzusetzen wäre. Mit Deviation ein Kinderspiel!

Die konkrete Umsetzung dieser Aufgabe erläutere ich weiter unten unter “Anwendungsbeispiele: Landeklappen:”.

Das bei Deviation verwendete Konzept, die Mischer und Einstellungen direkt jedem Kanal zuzuordnen, ist meiner Ansicht nach wesentlich übersichtlicher als die bisherigen Konzepte: ich muss mich nicht mehr “durch die Mischer wühlen”, bis ich endlich den gesuchten für einen Kanal gefunden habe. Ich gehe gleich in den gewünschten Kanal (z. B. Gas, Höhe, Quer, Seite, Fahrwerk, Landeklappen, etc.) und sehe hier auf einen Blick, a) wie viele Mischer ich diesem Kanal überhaupt zugewiesen habe und b) nach Anwählen der einzelnen Mischer sofort die Mischerkurve und alle weiteren zugehörigen Parameter.

Gleiches gilt für die Grundeinstellungen der jeweiligen Kanäle, wie Servowegumkehr etc. Mehr dazu weiter unten bei “Anwendungsbeispiele“.

Flash-Speicher des Senders als USB-Laufwerk

Richtig “genial” ist die Umwandlung des senderinternen Flash-Speichers in ein USB-Laufwerk. So “muss” Kommunikation mit dem Sender sein: nicht erst umständlich die Speicherkarte aus dem Sender ziehen, in ein Lesegerät einlegen und dann die Daten editieren.

Bei Deviation geht das so: USB-Kabel anschließen, “Enter”-Taste gedrückt halten, Sender einschalten, im Display des Senders erscheint ein USB-Symbol, USB-Laufwerk erscheint auf dem Rechner. Jetzt können z. B. die modellspezifischen Dateien direkt auf dem USB-Laufwerk geöffnet, geändert und wieder abgespeichert werden. Geht auch am Mac problemlos ;-).

Auf diese Weise lassen sich prinzipiell – wenn man will – sogar sämtliche Einstellungen am Rechner vornehmen. Dies erfordert allerdings einiges an Erfahrung mit der Software. Was aber auf jeden Fall hilfreich ist, ist die Namensgebung mit dem Rechner vorzunehmen, was dort natürlich wesentlich einfacher und schneller geht als über die Sender-Software.

Namen lassen sich bei Deviation nicht nur für die einzelnen Modelle, sondern auch für virtuelle Kanäle vergeben.

Installation der Deviation-Firmware

Die Deviation-Firmware gibt es hier: http://deviationtx.com/repository/Deviation-Releases/

Dort einfach die jeweils aktuelle Versionsnummer anklicken und den gewünschten Sendertyp wählen.

Nach dem Download muss die ZIP-Datei entpackt werden. Es wird zunächst nur die entsprechende .dfu-Datei installiert.

Dazu wird ganz einfach das bei Walkera kostenlos erhältliche “DFuse”-Tool verwendet, mit dem man auch die Walkera-Firmware installieren und updaten kann.

Hinweis für Mac-Benutzer: die DFuse-Software läuft nur unter Windows. Sowohl mit “Bootcamp”, als auch “VirtualBox” als Emulator lässt sich DFuse problemlos verwenden.

Für die Installation sind einige Hinweise zu beachten, die im Handbuch genauestens aufgeführt sind. Bitte diesen unbedingt folgen, da ansonsten die Installationsdatei beschädigt werden könnte, was dann zu Funktionsstörungen mit der Deviation-Firmware führt.

Nach der Installation startet man den Sender im USB-Modus, formatiert das USB-Laufwerk, spielt anschließend weitere Dateien aus dem Installationsordner auf das USB-Laufwerk auf und schon kann der Spaß beginnen.

Ich habe das mit der Devo 7e und Devo 10 bereits zweimal ohne jedes Problem erledigt.

Die Bedienungsanleitung gibt es, wie gesagt, auch in Deutsch.

Weiterhin bietet die Website ein – englischsprachiges – Forum an, in dem bereits sehr viele Fragen erörtert und beantwortet wurden. Wer weitere Fragen hat, wird sie hier sicherlich gerne beantwortet bekommen.

Bekannte Schwächen

Wo so viel Licht ist, gibt es naturgemäß auch etwas Schatten.

Bis jetzt habe ich eine einzige wirkliche Schwäche der Software festgestellt (es gibt noch eine weitere, die aber unwesentlich sind).

Lehrer-Schüler Modus

Der Lehrer-Schüler-Modus bietet zwei Einstellungen, “Stick” und “Channel” (“Knüppel” oder “Kanal”). Im “Stick”-Modus können alle Funktionen einzeln übergeben werden oder eben auch nicht. Weiterhin soll – so die Bedienungsanleitung – die Mischung im Lehrersender erfolgen; der Schülersender überträgt nur die Knüppelfunktionen an sich.

Selbstverständlich ist der Schalter zum Umschalten vom Lehrer auf den Schüler frei wählbar.

Ich habe das mit dem Walkera V120D02S versucht. Klappt hervorragend bis auf die Situation, in der der Schüler sämtliche Funktionen einschließlich Gas und Pitch steuern soll.

Hier wurde dann seitens des Schülersenders entweder nur Gas oder nur Pitch betätigt; beim ersten Versuch fiel der Heli deshalb aus geringer Höhe runter 😉 (was beim V120 nichts ausmacht…).

Mit der “Channel”-Einstellung, bei der sämtliche Mischungen im Schülersender erfolgen und an den Lehrersender übertragen werden, klappt es dann aber doch.

Bei einem FBL-Heli, der im “Governor-Mode” geflogen wird (und bei dem die Drehzahl also autonom über den Fahrtsteller geregelt wird), sollte es das eben beschriebene Problem nicht geben (ich habe das noch nicht getestet), weil dann einfach die – konstante – Gasvorgabe immer beim Lehrer bleibt und für den Schüler dezidiert “Kanal 6” (Pitch) auf den Gasknüppel gelegt werden kann.

Bedienungsanleitung

Die “größeren” Schwächen befinden sich in der Bedienungsanleitung.

An und für sich ist hier alles ausführlich und auch ausreichend erklärt.

Allerdings ist der Aufbau mehrerer Mischer für einen einzelnen Kanal überhaupt nicht erläutert und die Software selber führt hier zu Missverständnissen.

Ich habe deshalb ein ausführliches Tutorial – auf Englisch – im Deviation Forum  veröffentlicht.

Mischer Tutorial

Hier die Kurzversion: Um einem Kanal mehrere Mischer zuzuweisen, muss die so genannte “Complex”-Vorlage gewählt werden.

Hier gibt es die Anzeige “Mixers” und “Pages”

mixertutorial

“Mixers” hat 2 Funktionen: einmal die Anzeige der insgesamt vorhandenen Mischer, die sofort beim Anwählen dieser Funktion sichtbar wird. Zum anderen lässt sich hierüber die Anzahl der vorhandenen Mischer erhöhen (Taste “R+”) oder verringern (Taste “L-“). Achtung! Drücken von “L-” löscht andere Mischer.

Unterhalb von “Mixers” finden wir “Page” (Seite): für jeden Mischer gibt es genau 1 Seite. Mischer 2 ist also auch “Page 2” zugeordnet usw.

“Page” enthält den jeweiligen Mischer. Soll also die Anzahl der Mischer nicht verändert, sondern nur einer von mehreren Mischern ausgewählt werden, ist nur die “Page”-Nummer zu verändern.Dies geschieht ebenfalls durch Drücken von “R+” bzw. “L-“.

An dieser Stelle noch ein wichtiger Hinweis: ganz am Ende der Liste des “komplexen” Mischers findet sich die Funktion “Trim”, die festlegt, ob sich Trimmungseinstellungen auf den Mischer auswirken oder nicht.

An dieser Stelle lässt sich – völlig im Gegensatz zur sonstigen Vorgehensweise – der Wert nur durch Drücken der “Enter”-Taste auf “No Trim”, keine Beeinflussung durch Trimmung, einstellen.

Mit diesem “Geheimwissen” 😉 wird es nun möglich, beliebig komplexe Mischer einzurichten und später wieder zu verändern.

Weitere Schwäche der Bedienungsanleitung: die Einstellung eines “flybarless” (FBL) Heli über die so genannte “Advanced GUI” (GUI = graphical user interface, graphische Benutzeroberfläche), die uneingeschränkten Zugriff auf alle Funktionen ermöglicht, wird ebenfalls nicht erläutert.

Wie bereits oben erwähnt, gibt es für Helis (nicht für Tragflächenmodelle) zwei verschiedene Benutzeroberflächen: “Standard” und “Advanced”.

Die “Standard”-Einstellung simuliert sozusagen die bekannte Art der Einstellmöglichkeiten mit einzelnen Untermenüs für die jeweils unterschiedlichen Funktionen, beispielsweise “Gyro Sens” etc.

Während ich einen Paddel-Heli aus Bequemlichkeit wohl ausschließlich mit dieser Benutzeroberfläche einstellen würde, da andernfalls die komplexen Mischvorgänge der Taumelscheibe für jeden Kanal extra eingestellt werden müssten, gilt das nicht für FBL-Helis: bei diesen dient bekanntlich jeder der 5 Kanäle neben dem Gaskanal, der “normalerweise” nicht über die FBL-Einheit verrechnet wird (es sei denn, die FBL-Einheit dient zusätzlich als Governor), nur dazu, jeweils eine bestimmte Funktion der FBL-Einheit anzusteuern.

Das Mischen der Kanäle wird dankenswerterweise 😉 von der FBL-Einheit vorgenommen.

In diesem Fall bevorzuge ich die “Advanced GUI”, weil ich hier uneingeschränkt alles so einstellen kann, wie es mir vorschwebt.

Der Schlüssel zur Einstellung eines FBL-Heli über diese GUI sind also die Kanalbelegungen, die ich in einem Tutorial auf der Deviation-Homepage gefunden habe.

Für Walkera:

  • Kanal 1: Nick (Höhenruderknüppel)
  • Kanal 2: Roll (Querruderknüppel)
  • Kanal 3: Gas
  • Kanal 4: Gier (Seitenruderknüppel)
  • Kanal 5: Nicht benutzt
  • Kanal 6: Kollektive Blattverstellung, Pitch
  • Kanal 7: Empfindlichkeit Heck-Gyro

Für Spektrum/DSM:

  • Kanal 1: Gas
  • Kanal 2: Roll (Querruderknüppel)
  • Kanal 3: Nick (Höhenruderknüppel)
  • Kanal 4: Gier (Seitenruderknüppel)
  • Kanal 5: Empfindlichkeit Heck-Gyro
  • Kanal 6: Kollektive Blattverstellung, Pitch

Die Kanäle 1 bis 4 sind im Deviation-Menü jeweils mit klar zuzuordnenden Kurznamen belegt, beispielsweise “ELE” für “Höhenruder”.

Kanal 5 heißt bei Einstellung DSM “Gear”.

Diese Kanäle sind also auch nach langer “Einstellabstinenz” jederzeit klar zuzuordnen. Für Kanal 6 gilt das aber nicht. Die Namen der fest installierten Kanäle lassen sich – bis jetzt? – auch nicht umbenennen.

Wer also Wert auf eindeutige Kennzeichnung des “Pitch”-Kanals legt, kann folgende Hilfskonstruktion vornehmen: Bei Kanal 6 wird im Mischer als “Source” (Eingabequelle) “Virt1” ausgewählt – das ist ein virtueller Kanal – und die Kurve “1 zu 1” eingestellt.

Der virtuelle Kanal 1 wird dann in “PITCH” umbenannt und hier werden alle Pitchkurven eingestellt. Als “Source” muss dann natürlich der “Gasknüppel”, also “THR” eingestellt werden.

Die Einstellungen des virtuellen Kanals 1 werden also auf diese Weise an Kanal 6 weitergeleitet.

Gleichzeitig ein schönes Beispiel für die Verwendungsmöglichkeit der virtuellen Kanäle. Anschließend stellt sich das im Mixer-Menü dann so dar:

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Kanal 6 hat als Quelle “Pitch” und die Pitchkurve als Quelle den Gasknüppel.

Anmerkung: ich fliege meine Governor-Helis immer nur mit einer einzigen Pitchkurve, die bei Deviation selbst bei “Throttle Hold”, also für Autorotation, aktiv bleibt. Daher reicht hier als Mischertyp “Simple” aus. Nähere Erläuterungen zu den verschiedenen Mischertypen anschließend unter “Anwendungsbeispiele”.

Anwendungsbeispiele

Erläuterungen zu den einzelnen Mixer-Modi

Deviation bietet 3 verschiedene Mixer-Modi: “Simple” (Einfach), “Expo&D/R” und “Complex” (Komplex).

“Simple”-Modus

Im “Simple”-Modus lassen sich für einen bestimmten Kanal nur eine einzige Kurve, ein Massstab zur Änderung des Ausgabewertes und ein Offset einstellen. Dies reicht z. B. für einen “reinen” Querruderkanal, dem sonst nichts hinzugemischt werden soll, bereits völlig aus.

“Expo&D/R”-Modus

Hier lassen sich Zwei- oder Dreiwegeschaltern jeweils, je nach Schalterstellung, verschiedene Kurven und ein Massstab zuweisen.

Da der “Complex”-Modus dies alles auch und noch wesentlich mehr kann, halte ich persönlich diesen Modus für überflüssig.

Hinweis: Dieser Modus ist nicht zu verwechseln mit einer “Expo”-Kurve, mit deren Hilfe sich “Expo” auf jeden Kanal legen lässt. Diese Kurve ist eine von 15 möglichen Kurven und in jedem Modus verfügbar.

“Complex”-Modus

Dies ist der Modus, dem Deviation seine Leistungsfähigkeit verdankt.

complexmixer

Hier lassen sich für jeden Kanal beliebig viele Mischer einstellen. Jeder Mischer kann durch einen Schalter angewählt und entsprechend aktiviert oder deaktiviert werden.

Jedem Mischer kann jede der 15 Kurven zugeordnet werden, deren Werte sich zusätzlich durch Anlegen eines Massstabs (Scale) sowie eines Offsets individuell und sehr fein einstellen lassen. Außerdem kann die Trimmung für jeden Kanal an- oder abgschaltet werden.

“Mux” (Kurzform für “Multiplexen”, auf deutsch wohl am besten mit “bündeln” zu übersetzen) legt fest, ob der aktuelle Mischer andere Mischer ersetzt, seinen Wert mit dem des vorherigen multipliziert oder zum vorherigen addiert, den maximalen oder minimalen Wert aller eingestellten Mischer verwendet oder – bei Einstellung eines festen Wertes für einen Kanal – den Wert mit einer einstellbaren Verzögerung sendet.

Da gleichzeitig auch die Eingabequelle, “Src”, beliebig gewählt und auch virtuelle Kanäle enthalten kann, lassen sich hiermit auch die komplexesten Aufgaben lösen.

Ein Beispiel einer solch komplexen Aufgabe gebe ich am Ende dieses Artikels für einen Motorsegler, bei dem im Landeanflug der Gasknüppel nicht mehr für Gas, sondern zur Steuerung der Störklappen verwendet wird.

Anwendungsbeispiel Querruderdifferenzierung

Aus aerodynamischen und flugtechnischen Gründen sollten Querruder nach oben wesentlich weiter als nach unten ausschlagen (da eine Auftriebszunahme immer auch eine Zunahme des Widerstandes bedeutet. Wenn das Querruder an der rechten Tragfläche nach unten ausgeschlagen wird, um eine Linkskurve einzuleiten, “bremst” damit gleichzeitig die rechte Tragfläche, die sich am Außenrand des zu fliegenden Kreises befindet und “zieht” das Flugzeug aus dem Kreis heraus. Folge ist eine sehr unsaubere Kurve, die in Fliegerkreisen als “Schieben” bezeichnet wird, im Gegensatz zum “Schmieren”, bei dem das Flugzeug quasi in die Kurve “hineinfällt” (da zu viel Seitenruderausschlag gegeben wurde). Beide Flugzustände führen dazu, dass der Rumpf des Flugzeugs nicht ausschließlich in Flugrichtung, sondern seitlich angeströmt wird, was eine starke Zunahme des Gesamtwiderstandes und in Folge davon erhöhtes Sinken zur Folge hat).

Als “Faustregel” hat sich ein Verhältnis Querruder nach oben / Querruder nach unten von 2:1 bewährt.

Bei Motorflugzeugen, insbesondere solchen mit geringer Spannweite bis ca. 1 m, ist die Querruderdifferenzierung vernachlässigbar.

Je größer jedoch die Spannweite – besonders bei einem Segelflugzeug – wird, desto wichtiger wird die Querruderdifferenzierung.

Viele moderne Sender bieten daher diese Möglichkeit.

Bei Deviation geht das ganz einfach so:

Voraussetzung ist natürlich auch hier, dass jedes Querruder von einem separaten Kanal angesteuert wird. Je Kanal muss ein Mischer programmiert werden.

Wir wählen im einfachsten Fall für jeden Querruderkanal den “Simple”-Mischer und hier eine “3 point” (3-Punkt) Kurve. Wert 1 der Kurve wird auf -100 eingestellt, Wert 2 auf 0 und Wert 3 auf einen Wert zwischen ca. 50 und 100. Dieser Wert muss durch Ausprobieren gefunden werden, da jedes Querruder eine andere Geometrie des Anlenkhebels hat und teilweise die Servos auch nicht symmetrisch ausschlagen.

Durch langes Drücken der “Enter”-Taste kann jeweils die aktuelle Einstellung aus dem Mischer heraus übernommen und direkt getestet werden.

Falls das Querruder falsch herum ausschlägt, einfach Punkt 1 und 3 vertauschen (Punkt 1 erhält dann +100%, Punkt 3 den negativen ermittelten Wert).

Delta-Mischer, analog auch V-Leitwerk

Delta-Mischer und V-Leitwerk sind eine der häufigsten anzutreffenden Mischaufgaben.

Beim Deltaflügel dienen die beiden außen am Flügel angebrachten Ruder sowohl als Quer-, als auch als Höhenruder.

Beim V-Leitwerk dienen 2 Ruder als Höhen- und gleichzeitig Seitenruder.

Ich erkläre den Aufbau der Mischer anhand eines Deltaflügels (übrigens kann diese Mischervariante mit geringen Modifikationen auch verwendet werden, um die Querruder als eine Art Wölbklappen zu verwenden oder um die Querruder entsprechend der Stellung des Höhenruders beidseitig symmetrisch leicht nach oben oder unten auszuschlagen. Damit lässt sich beispielsweise ein Strömungsabriss an den Flügelenden hinauszögern, wenn die Querruder beim Ziehen des Höhenruders leicht nach oben ausgeschlagen werden, was einer “aerodynamischen” Flügelschränkung entspricht).

Bei dieser Mischervariante benötigen wir den “Complex”-Modus.

Hierbei werden 2 Mischer pro Kanal programmiert, von denen der eine als Eingabequelle das Höhen- und der andere das Querruder erhält.

Die Kurven werden für jedes Ruder eingestellt und bei “Mux” dann “add” (addiere) anstelle von “replace” (ersetzen) gewählt. Ich empfehle hierbei die “3 point”-Kurve anstelle von “1 to 1” (1 zu 1), da wir hier den 2. leichten Fehler in der Software haben. Bei “1 to 1” kann, wie bei jeder Kurve, durch “sehr langes” Drücken der “Enter-Taste” die Kurve invertiert werden, falls sich das Ruder falsch herum bewegt. Nachdem dies aber einmal vorgenommen wurde, läuft das Ruder – jedenfalls bei den von mir probierten Fällen – nach Abspeichern des Mischers immer falsch herum. Die “3 point”-Kurve lässt sich dagegen ganz einfach durch Spiegeln der Werte 1 und 3 invertieren und liefert perfekte Ergebnisse.

Wichtig! Wenn die Querruderdifferenzierung genutzt werden soll, muss als Mischer 1 das Höhen- und als Mischer 2 das Querruder eingestellt werden. Andernfalls wirkt sich die Querruderdifferenzierung auch auf das Höhenruder aus, da die Werte ja addiert werden – die Kurve für das Höhenruder wird also auf Grundlage der Kurve für das Querruder errechnet.

Aus dem selben Grund sollten auch die Begrenzungen der jeweiligen Ausschläge für das Ruder, das über Mischer 1 angesteuert wird, nicht über den Massstab im Mischer vorgenommen werden. Besser ist es hier, die Begrenzung der Ruderausschläge direkt im Menü des jeweiligen Kanals einzustellen.

An diesem Beispiel wird vielleicht besonders deutlich, wie viel besser und flexibler das Deviation-Konzept im Vergleich zu herkömmlichen Konzepten ist…

Verwenden des Gasknüppels zur Steuerung der Landeklappen eines Motorseglers im Landeanflug

Aufgabe: Durch Umlegen eines beliebigen Schalters (vorzugsweise “Gear”) wird der Gasknüppel dem Landeklappen-Kanal zugewiesen und gleichzeitig das Fahrwerk ausgefahren. Durchstarten wird problemlos möglich durch Erledigung folgender Aufgaben nach erneutem Umlegen dieses Schalters:

  • Einfahren des Fahrwerks
  • Vollständiges Einfahren der Lande- bzw. Störklappen
  • Starten des Motors in der jeweiligen Gasknüppelposition

Ich erläutere diese Aufgabe am Beispiel eines Seglers mit Klapptriebwerk, Fahrwerk und Störklappen.

Es gelten folgende Konventionen:

  • Sender: Devo 10
  • Fahrwerk ein: Schalterstellung Gear 0
  • Fahrwerk aus: Schalterstellung Gear 1
  • Gas auf Kanal 1 (Protokoll DSM2)
  • Störklappen auf Kanal 7

Lösung

(Ich setze als selbstverständlich voraus, dass der “Gear”-Schalter auch das Fahrwerk steuert).

Damit die Landeklappen beim Durchstarten (Umlegen des “Gear”-Schalters auf “Fahrwerk” ein) augenblicklich vollständig einfahren, muss diese Position durch einen Mischer, dem irgend ein Schalter zugeordnet ist – das kann der “Gear”-Schalter in Position “Fahrwerk ein” sein – bereits vorher festgelegt sein (alternativ könnte im entsprechenden Mischer für die Klappen auch kein Schalter ausgewählt werden).

Ich habe das für mich aber noch komplexer gelöst: im normalen – also auch thermischen – Flug habe ich den Störklappen über den “FMOD”-Schalter der Devo 10 drei Positionen zugewiesen: ein, halb aus, ganz aus. Damit lässt sich problemlos abgestuft aus einer “zu starken” Thermik aussteigen, ohne gleichzeitig das Fahrwerk auszufahren.

Da vor dem Landeanflug normalerweise die Landeklappen zunächst eingefahren sind, ist die Voraussetzung einer Schalterstellung, bzw. eines bereits vorgegebenen Wertes für “Landeklappen ein” damit auch erfüllt.

Da der Gasknüppel entsprechend der Stellung des “Gear”-Schalters unterschiedliche Aufgaben erfüllen soll, muss dem Mischer für den Gaskanal der Gear-Schalter zugewiesen werden:

Wir editieren also den Mischer für Kanal 1 und setzen ihn auf “Complex” (da in der normalerweise ausreichenden Einstellung “Simple” kein Schalter zugewiesen werden kann). Anschließend wird unter “Switch” einfach “Gear0” ausgewählt. Damit ist nur in Schalterstellung “Fahrwerk ein” der Gaskanal aktiv. (Anmerkung: damit lassen sich natürlich keine Bodenstarts mit Motor mehr durchführen. Wer das will, muss einfach entsprechende andere Schalterbelegungen wählen).

Nun gehen wir in den “Complex”-Mischer für Kanal 7. Mit “Mischer 1” ist hier bereits eine beliebige Stellung eines beliebigen Schalters (oder kein Schalter) der Postion “Störklappen ein” über einen festen Wert zugewiesen.

Wir erhöhen “Mixers” um 1 und anschließend “Page” ebenfalls um 1. Damit befinden wir uns nun auf “Page 2”, also im 2. Mischer.

Wir wählen unter “Source” (“Quelle” = Eingabemedium) den Gasknüppel, also “THR” aus.

Für “Switch” (Schalter) wählen wir “Gear1”: Fahrwerk aus schaltet simultan um auf “Gasknüppel steuert Störklappen”.

Unter “Curve” wählen wir “3 Point” und stellen diese Kurve zunächst folgendermassen ein:

  • Punkt 1: -100%
  • Punkt 2: 0%
  • Punkt 3: 100%

“Mux” bleibt auf “Replace” (Ersetzen). Umlegen des “Gear”-Schalters auf “Fahrwerk aus” ersetzt also über Mischer 2 die Einstellung von Mischer 1, der die Klappen eingefahren ließ. Erneutes Umlegen von “Gear” schaltet aber wieder auf Mischer 1 zurück und fährt die Klappen augenblicklich ganz ein.

Nun machen wir uns eine sehr hilfreiche Funktion der Software zunutze: längeres Drücken der “Enter”-Taste übernimmt die jeweiligen Einstellungen und lässt sie “live” wirksam werden. Wir stellen den Gasknüppel in die unterste Position und stellen fest, dass die Störklappen noch nicht ganz eingefahren sind. Also “ziehen” wir die Kurve über schrittweises Erhöhen eines negativen Offset unter jeweils längerem Drücken von “Enter” so lange nach unten, bis die Klappen ohne Servobrummen ganz einfahren.

Anschließend bedienen wir uns eines weiteren sehr hilfreichen Merkmals: der prozentuale Wert jedes beliebigen Kanals lässt sich im Display darstellen. Wir stellen also im Display – kurzfristig – die Anzeige für Kanal 7 ein.

Dann fahren wir langsam mit dem Gasknüppel die Störklappen so weit aus, bis sie ohne Servobrummen am maximalen Punkt angelangt sind und lesen den prozentualen Wert des Gasknüppels (Kanal 7) ab.

Achtung: der angezeigte Wert wurde mit dem eingestellten negativen Offset verrechnet (addiert). Wir addieren also den Betrag des Offsets zum angezeigten Wert und legen als obersten Punkt (Punkt 3) der “3 Point”-Kurve den errechneten Wert fest. Um eine lineare Bewegung der Klappen über den jetzt vollständigen Knüppelweg zu erreichen, wird dann noch der Wert für “Punkt 2” folgendermassen festgelegt: (-100 + oberer Wert)/2.

Alles noch mal durch längeres Drücken der “Enter”-Taste übernehmen, überprüfen, gegebenenfalls leicht korrigieren und fertig.

Fazit

Deviation Firmware ist sehr schön, eignet sich aber eher für Leute, die sich gerne in komplexe Zusammenhänge einarbeiten, um dann von ihren Fähigkeiten zu profitieren. Es ist nicht einfach sich damit zu beschäftigen, aber es kann sich lohnen. Es ist wie mit einer Programmiersprache. Wenn man diese beherrscht, kann man damit fast alles. Aber bis man die Denkweise eines Programmierers / Softwareentwicklers gewonnen hat, kann es schon mal mühsam sein. Irgendwann macht es aber “Klick” und dann ist man sehr viel mächtiger als vorher.

Die Diskussion ob Deviation in Deutschland überhaupt legal ist, ist mit RCLine Forum leider Ende 2013 untergegangen. Eine dezidierte Nachfrage bei einer Modellflugversicherung hat damals ergeben, dass man im Zweifelsfall damit ein Problem hat. Es ist also Vorsicht geboten. Vom Betrieb mit großen und gefährlichen Modellen ist deshalb abzuraten, da diese einen großen Schaden anrichten können und die Versicherung gegebenenfalls Regressansprüche stellen könnte.

Fazit wurde von gektor verfasst

110 Kommentare

  1. alf 24.05.2014 at 14:33 |

    des find ich doch super: “Deviation läuft – mit Ausnahme der Devo 7 – auf allen aktuellen Devo-Sendern.”
    ich hab ja nur zwei devo7….. man mag mich halt nicht….

    doch ne frage: ob so eine soft für nen sender “gesetzeskonform” ist oder noch wichtiger: “versicherungs-sicher”.
    wenn dann die versicherung dies als anlass nehmen könnte, auszusteigen, wäre der vorteil einer besseren soft dahin…

    vg.

    Antworten
    1. gektor 24.05.2014 at 21:18 |

      2 x Devo 7 = Devo 14! 🙂 Und natürlich mag man dich nicht 😉

      Leider hat Devo 7 einen Prozessor, der von der Leistungsfähigkeit weit unter den Prozessoren anderer Devo Sender liegt. Es fehlt auch ein USB Anschluss und der Bildschirm ermöglicht es nicht, ein vernünftiges Interface darzustellen.

      Ich mag meine Devo 7 dennoch sehr – sie ist absolut zuverlässig und für den Preis unschlagbat. Lehrer-Schüler funktioniert damit sehr praktisch und mit der Einstellsoftware für PC klappt das Einstellen sogar besser als bei anderen Devos.

      Wegen Versicherung haben wir bei RCLine mal diskutiert und festgestellt, dass eine solche Software zwar erlaubt ist, man aber mit der Versicherung ggf. Probleme bekommen könnte. Wenn man seine Versicherung danach fragt, ob man mit selbst modifizierter Software fliegen darf, wird sie natürlich nein sagen. Dass es immer noch Sender deutscher Produktion zum selbst Zusammenbauen zu kaufen gibt wissen die Versicherungen trotzdem. Und dass fast alle Besitzer von alten Graupner Anlagen diese meist bis zum geht nicht mehr modifiziert haben (mit 2,4 GHz, etc.) wissen die Versicherungen auch. Also muss das Modifizieren des eigenen Equipment möglich sein.

      Bei größeren Schäden würde die Versicherung vermutlich aber ohnehin alles Mögliche zum Anlass nehmen um nicht bezahlen zu müssen. Bei kleineren Schäden wird oft anstandslos reguliert, ohne die Prüfung deines Equipments durch einen Gutachter.

      Aus der Sicht der Softwaretechnik läuft Deviation weit stabiler als manche Firmwares von früheren deutschen Herstellern, weswegen vor ein Paar Jahren einigen Modellbauern ihre sehr teure Modelle aus dem Himmel gefallen waren.

      Ich fliege bislang nur sehr kleine Kopter mit Deviation und muss mir daher eh kaum Gedanken um die Versicherung machen, da dadurch kaum Schäden entstehen können.

      Ich habe mehrere Sender und fliege große Modelle mit Original Firmware. Nicht aus Angst vor Versicherungen, sondern weil alle meine größeren Modelle von Walkera sind oder Walkera Empfänger haben und ich keine besonderen Protokolle brauche. Die Schalterbelegung lässt sich auch bei original Walkera Firmware sehr detailliert und flexibel konfigurieren. Natürlich geht mit original Firmware bei weitem nicht alles, was mit Deviation möglich ist (siehe Beispiele in diesem Artikel), aber für meine Kopter und Helis reicht es.

      Antworten
      1. technifan 17.03.2015 at 14:10 |

        Hallo gektor,

        Du schreibst im obigen Text:”Die Schalterbelegung lässt sich auch bei original Walkera Firmware sehr detailliert und flexibel konfigurieren.”

        Könntest Du das erläutern oder gibt es da einen anderen Thread?

        Gruß, Klaus

        Antworten
  2. Matthias 24.05.2014 at 22:46 |

    Danke, gektor, für diesen wichtigen Kommentar.
    Für mich stellt sich aber im Zusammenhang mit Versicherungen ganz einfach folgende Frage: woher weiß die Versicherung, oder zuerst mal ich selber, denn überhaupt, dass die Störung durch Deviation verursacht wurde?
    Die Empfänger sind kein bisschen modifiziert und OB die Störung nun wirklich vom Sender oder Empfänger verursacht wurde, wird sich im Nachhinein so gut wie überhaupt nicht feststellen lassen…
    Selbst bei “High-End”-Empfängern mit Datalogging kann dieses nur aussagen, dass gegebenenfalls kein Signal mehr anlag. Weshalb das so war, wird der Empfänger kaum zweifelsfrei beantworten können.
    Ich habe schon ein Modell herunterfallen sehen, weil ein Spektrum-Empfänger inklusive Satellit versagte. Dass es am Empfänger lag, ergab sich daraus, dass nach dem Austausch desselben alles wunderbar war.

    Antworten
    1. gektor 25.05.2014 at 13:08 |

      Wie Versicherungen funktionieren darfst du mich nicht fragen. Es ist sicher hoch komplex und solange es keinen TÜV für Flugmodelle gibt, kann die Versicherung vermutlich auch nicht behaupten, man habe was an seinem Modell unerlaubt modifiziert. Denn dafür ist Modellbau ja da: Etwas selbst zu bauen.

      Dennoch ist Vorsicht die Mutter der Porzellankiste: Es ist nicht nur wichtig, wie groß das Modell ist, sondern auch, wo man damit unterwegs ist. Jeder Pilot kann die Gefahr, die durch seinen Flug ggf. für andere Menschen entsteht, abschätzen. Wenn diese Gefahr groß ist, müsste man sich sehr gut absichern und alles genau bei der Versicherung anfragen und genau befolgen, was die einem sagen.

      Antworten
  3. Scav 23.06.2014 at 15:30 |

    Schön das hier auch auf die Deviation Firmware eingegangen wird.

    Ist denn auch von eurer Seite her geplant Modellfiles für die Custom CFW bereitzustellen?

    Weiterhin kann man mittels Deviation auch Schalter hinzufügen.

    Habe meiner 7E z.B. noch 2x 3 Wege Schalter gegönnt sowie die Hardwareseitige 10mW Limitierung entfernen können. (Diode auslöten)

    Ich kann jetzt zwischen 10mW und 100mW (in DE nicht erlaubt) frei wählen.

    Antworten
  4. Kurt Wittmann 27.06.2014 at 14:26 |

    Habe mir die Firmware runtergelassen und wollte alles auf die DEVO 10 machen geht aber nicht kann mir einer gute Tipps geben.
    Danke
    Kurt

    Antworten
  5. Lutz 19.08.2014 at 12:26 |

    Kann mir jemand sagen, wie ich z.B. Telemetriedaten auf das Startbild bekomme?
    Die “Befehle” für die ini-Datei habe ich nicht gefunden.
    Gruß
    Lutz

    Antworten
    1. Lutz 20.08.2014 at 13:40 |

      Habe alles gefunden,
      Ist erledigt
      Gruß
      Lutz

      Antworten
  6. CookieM 23.09.2014 at 22:00 |

    Hallo,

    kann man Deviation auch irgendwie auf die 12E bekommen?

    Gruß, O.

    Antworten
    1. sirdomsen 25.09.2014 at 09:34 |

      Würde mich auch brennend interessieren! Schwanke momentan noch zwischen der Devo 12e und der Devo 10! Ohne Deviation fürde die Devo 12e natürlich nicht in Frage kommen…

      Greetz

      Antworten
      1. CookieM 25.09.2014 at 10:17 |

        …ja, ich war leider zu schnell und habe mir die 12E gekauft.
        Weil sie auch nicht teurer war als die 10!

        Antworten
        1. Andreas 16.03.2016 at 11:37 |

          Hi,
          ..lauft die Deviation-Software nun auf der 12e oder nicht?

          Danke
          Gruß Andreas

          Antworten
  7. technifan 10.10.2014 at 14:44 |

    Moin Devo Fans,

    kein Kommentar, sondern eine Frage.

    Stimmt es, dass ich ab deViation SW Version 3.0 die Original SW von Walkera nicht mehr wieder auf meinen Devo 8s bekomme?

    Gruß, technifan

    Antworten
    1. gektor 10.10.2014 at 20:59 |

      Meines Wissens kann man immer zurück zur original Firmware. Aber frag lieber noch mal im deviationtx.com Forum.

      Antworten
  8. Danny 02.11.2014 at 12:48 |

    Ich habe das Problem, dass bei der Deviation FW 4.0.1 die Kalibrierung, die Displayeinstellungen (Kontrast usw) und die Spracheinstellungen beim Ausschalten des Senders jedes mal wieder verloren gehen. Weiß jemand Abhilfe oder Rat?

    Antworten
  9. Bernd 19.11.2014 at 16:21 |

    Hallo Matthias,

    das ist ja wirklich eine hilfreiche Website.
    Ich hab auf meine zwei Devo Sender (DEVO 8s und DEVO 10) auch die Deviation Firmware aufgespielt.
    Ich hab auch Spektrum Empfänger die ich betreibe.
    Jetzt hab ich zwei Sender und wollte eigentlich alle meine Modelle auf beide Sender spielen um beide Sender mit allen Helis betreiben zu können.
    Mit den Walkera Empfängern kein Problem. Einfach jedes mal neu binden.
    Geht das auch irgendwie mit den Spektrum Empfängern?
    Man kann ja dann bei dem jeweiligen Modell in beiden Sendern die gleiche ID für’s Binden vergeben. Aber leider klappt das nicht. Der Empfänger bindet immer nur mit dem Sender den ich zuletzt per Bindestecker gebunden hab.
    Gibt es dafür eine Lösung, bzw warum ist das so?

    Antworten
  10. Matthias 30.11.2014 at 20:56 |

    Moin Jungs,
    da es wieder kälter wird lese ich auch vermehrt in Foren oder Blogs. Schöne Tutorials die Du da gebaut hast Namenvetter:-) .
    Ich bin einer der beiden die das neue Handbuch sowohl in Englisch als auch in Deutsch ‘verbrochen’ haben. Falls Du mal die Vorgängerversion gelesen hast, dann weist Du was ich meine. Es es immer so, manches soll noch rein, aber der Projektleiter muss den Kram raushaben. Ratet mal wie das am Ende des letzten Jahres war…..
    Ich war froh, z.B. Kapitelnummern durchsetzen zu können. Scheint wohl eine deutsche Marotte, die kein Ami wirklich haben will. Das Ganze hat sich aber bedingt durch die Sprungmarken bewährt. Es war uns auch bekannt, dass Beispielprogrammierungen fehlen, aber das Ding überhaupt einigermaßen korrekt hinzubekommen, wenn der Programmierer über Nacht schon wieder neue Funktionen einbaut war schon eine Herausvorderung.
    Also danke an Dich vielleicht können die Beispiele Teil der nächsten Anleitung werden, obwohl im Moment der Programmierer nicht anwesend zu sein scheint.

    @Bernd: Eine Anmerkung zu Deinem ‘Problem’. Da ich selber keine Devo-RXse habe, kann ich da nur von der Theorie her sprechen: Die Devo-Empfänger haben soweit ich weiss eine Autobind-Funktion solange keine ID vorgegeben wird.
    Bei Spektrum gibbet dat nich. Sobald Du keine ID vergibst, nimmt sich der Sender irgendeine Zahlenkombination. Zudem wird diese zufällige Zahl oder die ID immer mit einer ‘Senderzahl’ kombiniert. Ansonsten würde es ja genau zudem kommen, was Du machen willst, aber in der Praxis nicht passieren darf: Einen Empfänger mit 2 Sender zu bedienen. Bsp.: Deine Devo10 ID 123456, der Kollege nebenan mit einer 7e auch 123456. Es wird also während des Bindens nicht nur die ID übertragen, sondern auch eine Art Sender-ID. Ich hoffe, ich habe mich verständlich ausgedrückt.

    Gruß Matthias

    Antworten
  11. Klaus 21.12.2014 at 09:01 |

    Hallo Deviation Fans,

    nach der Frage:”Huhn oder Ei?”, habe auch ich – nach dem Aufspielen der Firmware 1.5 auf meinen QR X350Pro und der Deviation 4.01 – Probleme.
    Der RX wird gebunden, der GPS Empfänger sendet Daten, der Kopter gibt seine Anfangstöne von sich, die Motoren zucken kurz, nur die linke LED blinkt lustig weiter, bis sie dann nach einiger Zeit doch aus geht.
    Leider passiert sonst nichts.
    Ein QR X350 macht was er soll!
    Vielleicht ein falsches Modell-File? (Ist aber von der Fans-Seite!?)
    Hat einer von Euch eines für mich?

    MfG
    Klaus

    Antworten
  12. Christoph 01.01.2015 at 21:10 |

    Hallo zusammen 🙂

    Finde die seite sehr toll hier! Daumen hoch
    Bin am überlegen mir eine devo 10 anzuschafen. Und deviation drauf zu spielen…wegen der spektrum Kompatibilität. Flieg ja nur flaechenmodelle bislang aber so ne feine Drohne waer auch was für mich 🙂

    Hier meine Frage:

    Es steht hier das man die deutsche Bedienungsanleitung auf der deviation hompage findet… Hab nur die englische gefunden… Kann mir wer weiterhelfen?

    Lg Christoph

    Antworten
    1. Christoph 01.01.2015 at 21:13 |

      Hat sich erledigt 🙂 danke 🙂

      Antworten
    2. technifan 02.01.2015 at 09:20 |

      Hallo Christoph,

      ich hatte die Deviation 4.01 auf der DEVO 10, sie aber wieder entfernt.
      Die Auflösung und Anzeige des Displays hat mir nicht gefallen.
      Vielleicht wird sie ja einmal angepasst?

      Gruß, Klaus

      Antworten
      1. Matthias 02.01.2015 at 10:51 |

        Hi Klaus,
        schade, dass es bei Dir um optische Gründe geht, aber die Auflösung des Displays ist immer gleich. Egal, ob Original-Firmware oder Deviation.

        Der Standard-Bildschirm ist komplett frei konfigurierbar. Dort ist zum Teil auch die Schriftgröße wählbar. Also bleiben eigentlich nur die Menüs oder die Einstellschirme. Es gibt eine Möglichkeit die Schrift kleiner zu machen. In wie weit dieses Feature in der 4.01 schon drin ist, müsste ich probieren. Ich hatte mal eine Version probiert, aber dann war mir die Schrift zu klein und zu viel Info auf dem Schrim. Ob eine größere Schrift, die dann auch größer als bei den meisten anderen Fernsteuerungen ist, Sinn macht wage ich zu bezweifeln. Da bedingt durch die physikalische Auflösung (128×64 Punkte) weniger Informationen dargestellt werden und Du noch mehr blättern musst.

        Was hat Dir denn bei der Anzeige nicht gefallen?

        Gruß Matthias

        Antworten
        1. technifan 02.01.2015 at 13:17 |

          Hallo Matthias,

          ich habe nichts gegen die Deviation SW. Sie befindet sich auf meiner DEVO 8S und ich möchte sie hier nicht missen.
          Nur in Verbindung mit der DEVO 10 hatte ich mir etwas anderes vorgestellt. Aber Du hast natürlich Recht, die Auflösung bleibt.
          Ich hatte nicht gewusst, wie “hoch” sie ist. Nun aber selber festgestellt, ein kleiner Buchstabe ist nur 6 Pixel hoch. Wenn man dann versucht sich kleinere Buchstaben vorzustellen!?
          Kann man bei der Deviation SW eigentlich das Farbschema selber ändern? Ich habe leider nichts dergleichen gefunden.

          Gruß, Klaus

          Antworten
  13. Matthias 02.01.2015 at 20:30 |

    Hi Klaus,
    ich wollte nur Ursachenforschung betreiben. Dein erstes ‘Posting’ war so deutungsfähig;-).

    Farbschema: Doch für die 8s, oder? Das geht händisch. Es haben auch schon ein paar Leute schöne ‘Skins’ gemacht und in dem Forum zur Verfügung gestellt. Interessiert mich aber nicht so, da ich nur sw habe. Falls Du selber basteln möchtest: media\config.ini

    Schriftarten:
    5×7, 10normal, 10narrow, 15normal, 14bold, 18bold, 23bold, 48normal
    Farben:
    COLORS – colors are specified as RGB888 in Hexadecimal Values
    z.B.:
    Black=000000, White=FFFFFF, Red=FF0000, Green=00FF00, Blue=0000FF

    Am besten nicht am lebenden Objekt operieren, sondern mit dem Emulator versuchen.

    Für die 10s und 7e gibt es mit dem kleinen Zeichensatz noch ein Möglichkeit, die aber für mich schon zu viele Infos auf einen Schirm bringt.

    Viel Spaß Matthias

    Antworten
    1. technifan 03.01.2015 at 09:06 |

      Hallo Matthias,

      sorry, aber da habe ich mich wohl “etwas” falsch ausgedrückt, was die DEVO 10 mit Deviation SW angeht?!
      Natürlich sind die Möglichkeiten der Einstellungen weit größer als mit der originalen SW. Das war ja auch der Grund des Upgrades (am gleichen Tag der Lieferung!).
      Und ja, ich bin von der DEVO 8S mit Deviation SW ausgegangen.
      Dieses – wenn auch nur kleine – Display, mit der Auflösung, hatte ich bei der – doch neueren – DEVO 10 auch erwartet. Natürlich nur in sw.
      Deshalb bleibt sie im original Zustand (falls sich ein Interessent findet?!) und für die gewünschte Anwendung (QR X 350 bzw. PRO ist sie ja auch ideal.

      Zum Farbschema der DEVO 8S: Hier werde ich einmal schauen, was so dem einen oder anderen User eingefallen ist.

      Matthias, ich wollte keinem auf die Füße treten und schon gar nicht was die SW der Deviation angeht. Ich habe mich – in Bezug auf die DEVO 10 – einfach nur anders entschieden.

      LG, Klaus

      Antworten
  14. Matthias 03.01.2015 at 11:49 |

    Hi Klaus,

    Kritik in sachlicher Form ist ein Muss für diese Art Software, da die Entwicklung sonst nicht weitergeht oder die Behebung von Fehlern nicht funktioniert. Nur daher meine Nachfrage.
    Wenn man denn ‘weiß’, dass das Farbdisplay eine fast 10-fach höhere Auflösung als das Display der Devo10 bietet und zudem noch bunt ist, kann ich Deine Enttäuschung durchaus verstehen.
    Die 10er ist im Vergleich zur der 8s dafür auch in einer preislich anderen Kategorie angesiedelt.
    Gruß Matthias

    Antworten
  15. Christoph 18.01.2015 at 15:32 |

    Hallo Liebe Fans 🙂 Ihr habts geschaft hab mich für eine fesche weiße Devo10 entschieden und auch gleich Deviation drauf gespielt.
    Hab jetzt einige Frage ?:-)? (z.b.: Bekomme die 2 Aux Drehknöpfe nicht zum laufen…alle anderen schalter gar kein problem.) oder (zum testen der hardware der AuxKnöpfe wollte ich wieder zurück zu originalen Firmeware…drauf bekommen ohnen probleme startbildschirm auch gut aber die sprache besteht nur aus yyyyyüüüüü usw ausser das menü mit den sprachen aber da is zb deutsch ausgewähl…) hardware der aux funktioniert da der pieps bei der mittelstellung kommt.
    Und eine frage noch 🙂 gibt es hier einen thread wo so anfängern wie mir geholfen wird… nicht das ich hier alles zumülle 🙂

    Vielen Dank im Voraus Christoph

    Antworten
    1. Christoph 18.01.2015 at 16:45 |

      Kleiner Nachtrag…. das mit der originalen Firmware klappt jetzt…hatte vergessen auch die Libery drauf zu spielen…

      Antworten
    2. Christoph 19.01.2015 at 17:00 |

      Hi Walkerafans 🙂 hab jetzt auch mein Problem mit den AUX-Potis lösen können…
      Mein Englisch is zwar sehr eingerostet aber es hat gereicht sich damit durchs englische Forum zu kämpfen 🙂
      Hatte ganz einfach wie ich die Knüppel kaliebriert habe übersehen das da auch die Drehregler bewegt werden sollen… (wer lesen kann ist wie immer klar im Vorteil 🙂

      Antworten
  16. technifan 21.01.2015 at 10:17 |

    Hallo DEVIATION Fans,

    meine DEVO 8S legt sich gerade mit mir an!

    Nach dem ich – wegen eventuellem Verkauf – wieder auf die originale Firmware gewechselt hatte, wurde heute wieder ein Upgrade auf die DEVIATION 4.01 gemacht.
    Beim Einschalten – danach – war erst alles wie gewohnt, als plötzlich der Bildschirm dunkel war. Das Aus- und wieder Einschalten brachte wieder das schon bekannte Logo. Doch wieder schaltete sich der Bildschirm aus.
    Der Blick – vorher – auf die Akkuanzeige zeigte mir 4,89 Volt. Bei 4 Einzelzellen eigentlich noch nicht kritisch?! Und wo war – wenn – die Akkuwarnung?

    Z. Zt. wird der Akku nachgeladen, da die Hoffnung zuletzt stirbt!
    Hat einer von Euch ähnliches erlebt? Oder eventuell einen Tipp?

    Grüße
    Klaus

    Antworten
    1. technifan 21.01.2015 at 11:07 |

      Ich darf schon wieder “Entwarnung” geben!

      Die “voreingestellte” Zeit für LCD “ON”, war wesentlich kürzer, als die Zeit für’s Binden des geladenen Modells.

      Panik vorbei.

      MfG
      Klaus

      P.S. Wenn nur alles so einfach wäre!

      Antworten
  17. Michael 17.02.2015 at 03:22 |

    Wo finde ich die Devo 10 white Original Software um sie wieder in den Sender zu bekommen? Und warum geht das nicht mit der Software hier unter DEVO-10 Fw v0.7A.dfu? Danach startet zwar der Devo Bildschirm aber der Rest sind irgendwelche Hieroglyphen. Was mache ich falsch?

    Außerdem funktioniert das Modul für WL Toys und FLYSKY usw.. nicht bei der neuen Devo10 White??? Wer weiß da was warum nicht???

    Antworten
  18. Michael 17.02.2015 at 17:13 |

    Hallo, wir würden uns sehr freuen wenn für die Software Devention und Deviation 4.0.1 Modell Dateien fertige zum einladen hergestellt werden.

    Es fehlt:

    1. Master CP für Deviation 4.0.1
    2. G400 GPS ” “”””””””””””

    Dann für Devention

    G400 GPS bin Datei

    Außerdem:

    Deviation 4.0.1:

    Es geht um J6Pro Binden ist OK!
    Aber es ist nicht möglich einen Nine Eagle Solo Pro 126 V2 einzustellen.

    Man muss die Kanäle tauschen für QR und HR das geht noch.

    Das SR funktioniert nicht auf Kanal 4. Man muss gleichzeitig Fahrw. auf SR legen damit das Seitenruder geht beim Heli. Es ist aber nicht möglich das Tail einzustellen und der Tailgyro geht nicht. Bitte versucht mal eine Bin Datei zu machen hierfür die funktioniert. Weiterhin kann man jede Vorlage versuchen es geht nicht.
    Ich habe mit noch einem Fachmann über 8 Stunden versucht das hinzubekommen.

    Antworten
    1. Andreas Heyer 01.04.2015 at 14:56 |

      Ich fliege den Solo Pro 130 (EC 145) mit der Devo 10 und Devention. Er hat die gleiche Platine wie der SP 126, bis auf den Vierblattkopf ist die ganze SP125-Serie nahezu gleich aufgebaut. Die Kanäle der J6Pro sind:

      1+2: Roll und Nick, musst du selbst ausprobieren
      3: Gas
      4: Gieren/Seitenruder
      5: Gyro
      6: Pitch

      Wenn der Gyro auf 0 (50%) steht, geht das Heck nicht. Du musst also für Normal-Mode etwas bei -50%, für Heading-Hold +50% einstellen. Im Handbuch ist ein Schaubild zu den Gyro-Werten.

      Der Vorteil der Devo zur J6Pro ist u.a., dass man nun auch für Idle-Up eine eigene Gaskurve programmieren kann.

      Antworten
  19. technifan 16.03.2015 at 12:17 |

    Hallo den Deviation Fans,

    kann mir einer von Euch ‘nen Tipp geben, wie ich bei meiner DEVO 8S – in Verbindung mit dem Heli V120D02 – den Schalter GEAR benutzen kann, um “Gyro Sens.” ein/umschalten zu können?
    Das liegt zur Zeit auf dem Schalter MIX (warum, wieso??).

    Grüße in die Ferne
    Klaus

    Antworten
  20. technifan 17.03.2015 at 16:20 |

    Hallo Matthias,

    hast Du eigentlich viel “Einfluss” auf die Programmierung der Deviation-SW oder kennst Du einen?
    Ich gehöre zu den wenigen Helifliegern die Pitch “ziehen” und somit auch – bei einigen Modellen – Throttle mit “ziehen”!
    Einfach einmal Pitch/Throttle invertieren bringt nichts.
    Nach dem Sender einschalten “meckert” er!
    Deshalb laufen z. Bsp. Kurven immer noch – für diese Anwender – verkehrt herum. Klar kann man jede Kurve einzeln verändern – machen wir ja auch jetzt – nur besser wäre eine generelle Einstellung im “Sender-Menü”!
    Könnte man über so etwas einmal nachdenken?

    Freundliche Grüße
    Klaus

    Antworten
  21. Matthias 17.03.2015 at 20:07 |

    Hi Klaus,
    Hier kommt der Namensvetter;)

    Wenn ich dich richtig verstehe meckert Dich der Sender mit irgendetwas wie “Sicherheitswert” oder “Save value” an und solange Du nichts machts, wird auch keine Signal übertragen. Dazu gibt es in der jeweiligen ini-Datei den Abschnitt [safety]. Es geht zur Zeit leider nur mit dem Editor zu ändern.
    Mein mqx sieht z.B. so aus:
    [safety]
    Auto=min
    FMODE1=min
    FMODE2=min

    Entweder ganz rausnehmen, wobei ich aus dem Kopf nicht weiss, was dann passiert. Ich glaube dann ist keine Sicherheit mehr aktiv oder auto auf “max”. Sollte für die Knüppel zum Bauch-Fraktion passen;);).

    Gruß Matthias

    Antworten
    1. technifan 17.03.2015 at 20:17 |

      Upps, Ihr seht Euch zum verwechseln ähnlich! Grins.

      Hallo Matthias,
      ich hoffe ich störe diesen Thread nicht all zu sehr mit “meinem Problem”?
      Nein, es ist schon so weit alles OK.
      Nur wenn man in die Kurven geht, egal ob Pitch oder Throttle, fängt immer das große “Überlegen” an, denn sie bleibt ja so, trotz “Invertierung” des Kanals.
      Aber wie ich schon in der vorherigen Antwort sagte: “Meckern auf … “!
      Deshalb macht so weiter wie bisher, es ist toll.

      Gruß, Klaus

      Antworten
  22. technifan 18.03.2015 at 09:42 |

    Hallo Matthias,

    da der Inhalt Deiner letzten Mail hier z. Zt. nicht angezeigt wird, antworte ich im Kommentar!
    Also alles was Du mir als Tipp gegeben hast, wird auch bei der 8S so angezeigt!
    Auch ich habe Pitch auf dem Bildschirm als Anzeige. Auch hier, alles richtig!
    Es sind halt NUR die Kurven die sich nicht drehen oder drehen lassen.
    Aber verschieben wir das Thema zur “Deviation-SW” Seite.
    Ich versuche mich dort einmal.

    Gruß, Klaus

    Antworten
  23. technifan 18.03.2015 at 12:13 |

    Hallo an die Deviation Fans,
    hallo Matthias und Matthias,

    mit Sicherheit gibt es hier Einige, die des technischen Englisch mächtig sind.
    Meines ist zugegeben etwas veraltet!
    Vielleicht könnte mir deshalb einer helfen, um die entsprechende Info zu übersetzen?

    Das “Problem” mit der Deviation SW in meiner DEVO8S das ich sehe oder habe, ist folgendes:

    Eine Invertierung von THROTTLE (Ch3) hat zwar Einfluss auf den eingestellten Wert (Servo Laufrichtung!)!
    Aber die Kurven und die Anzeigen von CH3 auf der Hauptseite und im “Input-Monitor” zeigen keine Veränderung an!
    NUR im “CHANNEL MONITOR” wird eine veränderte Polarität angezeigt!
    Und beim Einschalten des Senders, wird weiter darauf hingewiesen, dass der Gasknüppel “falsch” steht!
    Logisch, denn der hat sich ja auch nicht bewegt!

    Erst eine Anpassung in den Kurven, verändert einen Teil dieses Zustandes!

    Deshalb meine ich, man müsste bei der Invertierung den INPUT ändern (ähnlich wie beim Vertauschen der Drähte am Poti.)!
    Oder so, wie es andere Firmen lösen!?

    Aber vielleicht sehe ICH ja auch nur etwas falsch?

    MfG Klaus

    Antworten
  24. Marc 10.05.2015 at 15:57 |

    Hallo zusammen,

    hab mir die DEVO10 geholt und die deviation Firmware installiert. Soweit Funktioniert alles.
    Wenn ich den Sender am PC nutzen möchte, muss ich hierfür noch Einstellungen am Sender vornehmen? Da ich irgendwie keine Signale in dem kostenlosen Simulator FMS bekomme.

    Folgendes Kabel verwende ich:
    http://www.ebay.de/itm/130911539420?_trksid=p2060353.m2749.l2649&ssPageName=STRK%3AMEBIDX%3AIT

    Antworten
  25. Matthias G. 10.05.2015 at 18:14 |

    Hi Marc,
    FMS funktioniert garantiert.
    Wenn das Kabel eingesteckt ist, sollte unter Windoof ein Joystick sich installiert haben. Weiterhin musst Du Dir ein Modell in der Funke konfiguieren, welches als Protokoll USBHID hat. Alle Mischer / Zuordnungen für die Kanäle sollten auf mindestens “Simple / Einfach” stehen.
    Danach zur Sicherheit über die Systemsteuerung den Joystick noch kalibrieren und im FMS die richtigen Zuordnungen machen.
    Es gab mal ein Problem entweder bei USB oder PPM, dass nicht alle 12 Kanäle übertragen werden. Für den FMS spielt das aber keine Rolle.

    Gruß Matthias G.

    Antworten
  26. Marc 10.05.2015 at 20:55 |

    Hallo Matthias,

    wo stelle ich das Protokoll USBHID ein? Im Mischer habe ich alles auf einfach gestellt.
    Vielen Dank für die Hilfe 🙂

    Gruß Marc

    Antworten
    1. Andreas Heyer 10.06.2015 at 00:18 |

      Du legst ein neues Modell an und stellst im Modell-Setup unter Protokoll auf USBHID um. Für die Devo 10 z.B. kannst du 12 Kanäle anlegen: 4 für die Knüppel, 2 für AUX, 2 mit komplexen Template für die 3-Wege-Schalter (-100, 0, +100), die restlichen 4 für die 2-Wege-Schalter. Dann musst du noch unter Windows den Game-Controller kalibrieren. Mit der richtigen Reihenfolge der Kanäle hast du 4+2+2 Proportinal-Kanäle und 4 Schalter. Alle weiteren Einstellungen wie Expo, Pitchkurven etc. machst du wie immer am Sender.

      Antworten
      1. Matthias G. 10.06.2015 at 19:19 |

        Sorry Marc,
        ich muss Deine Frage übersehen haben, aber Andreas hat ja gut geantwortet.

        Antworten
  27. Oswald 10.06.2015 at 00:00 |

    Kann es sein, dass die Devo 12E jetzt auch unterstützt wird?
    Gruß Oswald

    Antworten
    1. Matthias G. 10.06.2015 at 19:32 |

      Hi Oswald,
      Du musst die 12e und die F12e unterscheiden. Wahrscheinlich funktionieren beide:
      für die 12e (die aufgeblasene 10er) gibt es hier: http://www.deviationtx.com/downloads-new/category/32-test-builds ein Test-Dfu.
      Die F12e unterstützung gibt es schon als nightly build im Download-Verzeichnis.
      Gruß Matthias

      Antworten
      1. Oswald 11.06.2015 at 09:27 |

        Hi Matthias,
        ich habe die weiße 12e.
        Kann ich da deinen Link benutzen?
        Gruß
        Oswald

        Antworten
  28. Matthias G. 11.06.2015 at 21:40 |

    Hi Oswald,
    der Link ist für die “Weiße”:D.
    Besorge Dir aber bitte vorher die Originalfirmware von der Devo-Seite damit Du noch zurückkannst, falls es nicht klappt oder länger dauert kannst Du dann noch wieder zurück;). Melde Dich auch möglichst in dem Forum auf deviationtx.com an und poste (auch gerne per google Übersetzer) ob es klappt oder eben nicht. Dann gibt der PB in kurzer Zeit Fehlerbereinigungen raus.

    Antworten
    1. Oswald 13.06.2015 at 10:31 |

      Hallo Matthias,
      leider funktioniert die Firmware bei meinem Sender nicht. Nach der Installation kommt kein USB Logo nur ein etwas dunklerer Monitor und erst durch Batterie Unterbrechung wieder aus.

      Antworten
  29. technifan 20.06.2015 at 08:39 |

    Moin an die Deviation Fans,

    darf ich hier auch etwas suchen?
    Ich suche das Icon für ‘ne BK-117 bzw. BO-105 für meine DEVO8S.
    Beide von ROBBE Nine Eagles.
    Vielleicht hat die ja schon einer von Euch erstellt?

    Ein schönes WE.
    Gruß, Klaus

    Antworten
    1. technifan 20.06.2015 at 10:41 |

      Hat sich erledigt!
      Das Erstellen mit GIMP ging besser als erwartet.

      Klaus

      Antworten
  30. Halmakenreuther 28.07.2015 at 15:09 |

    Hallihallo,

    Die Installation der Software hat bei mir problemlos geklappt. (Hab ne DEVO 8S)
    Bisher hatte ich auch keine Probleme meine Flächenflieger zu programmieren.
    Nun hab ich letztens mit unseren Heliprofis aufm Platz versucht meinen V450D03 zu programmieren und wir sind fast verzweifelt weil wir keine Pitcheistellungen gefunden haben. Kann es sein das die Deviation eher für Flächenmodelle geeignet ist?

    Antworten
    1. Andreas Heyer 28.07.2015 at 16:00 |

      Nee, kann nicht sein. Eher das Gegenteil ist der Fall, denn für Helis gibt es sogar zwei Oberflächen (komplex, vereinfacht angelehnt an Original-FW), während Flächenflieger immer mit der komplexen vorlieb nehmen müssen. Im Handbuch zu Deviation ist eigentlich gut beschrieben, wie man einen Heli programmiert. Einer mit FBL geht ja nun wirklich besonders leicht, da kein senderseitiges Mischen benötigt wird und die Kanäle 1:1 eingestelt werden können. Kanal 6 ist bei Walkera kollektiver Pitch und Kanal 7 die Gyro-Empfindlichkeit.

      Antworten
      1. Halmakenreuther 29.07.2015 at 20:20 |

        Oh Man…da muss einer aber auch erstmal drauf kommen einfach nur auf “Standart” umzustellen….und wir haben uns aufm Platz nen Wolf gesucht..muss mir die Anleitung wohl doch mal langsam ausdrucken…:-)
        Trotzdem vielen Dank.

        Antworten
  31. phoenix2007 16.09.2015 at 13:47 |

    Nur um noch mal sicher zu gehen:
    Mit dieser Software kann ich z.B. eine Devo7e (ohne weitere Hardwareänderungen) an einen Spektrum DSMX Empfänger (z.B. Blade 180QX oder Blade Nano QX) binden?!

    Ist das für einen Laien auch zu bewerlstelligen oder muss man sich durch diverse Anleitungen und Foren durcharbeiten. Ich glaube dafür bin ich schon zu alt ;o)

    Antworten
    1. Andreas Heyer 17.09.2015 at 13:42 |

      Ja, du kannst alle Walkera-Modelle mit Devo oder den älteren 2801/2601-Empfängern, alle Modelle mit Spektrum-Empfängern mit DSM2/DSMX sowie Nine Eagles mit J5/J6-Pro-Sendern binden. Der Nano QX hat nur zwei Flugmodi, die auch nur über einen temporären Impuls auf Kanal 6 geschaltet werden. Ein Drei-Wege-Schalter ist also nicht nötig, aber durchaus schön, um drei verschiedene Expo-Kurven schalten zu können. Ich verwende 1:1 für den stabilisierten Modus und zwei Kurven (50% D/R + 15% Expo, 125% D/R + 60% Expo) für den Agility-Mode. Wenn du noch keine Devo hast, würde ich gleich zur 10 greifen. Für mich der deutliche Preis-Leistungs-Sieger.

      Antworten
      1. Olaf 17.09.2015 at 14:08 |

        Danke für die Antwort.
        Nach Devo10 habe ich gar nicht gesucht, da ich dachte Sie wäre viel zu teuer.
        Ich tendiere allerdings mittlerweile zum Blade 180QX, so dass ein 3-Wege-Schalter schon sinnvoll wäre. Hat die Devo 10 so etwas?

        Könnte für 90,- eine bekommen, allerdings ohne Zubehör. Da brauche ich doch bestimmt noch Kabel dazu.

        Wie schätzt Du die Devo 10 im Vergleich zur 7e oder DXi6 ein?

        Antworten
        1. Andreas Heyer 17.09.2015 at 16:37 |

          €90 für eine Devo 10 sind ein guter Preis, egal ob die ältere schwarze (feste Antenne) oder die neuere weiße (Antenne geschraubt). Mehr als ein USB-Kabel (leider kein Mikro-USB, ist so eine ältere Form, die als Mini-UBS oder ähnlich läuft) benötigt man nicht. Die Devo 10 hat mit der Walkera-FW 10 Kanäle, mit Deviation dann nach Belieben und Protokoll. Im Gegensatz zu Devo 7E hat sie einen richtigen Verstärker für den Betrieb bis 100mW eingebaut. Sie hat zusätzlich 2 Drehpotis, 2 Drei-Wege-Schalter und 2 frei belegbare Trimmwippen neben einem Mehr an Zwei-Wege-Schaltern. Siehe auch weiter oben meine Beschreibung zum Einsatz als Game-Controller unter Windows.

          Die 7E ist leichter und günstiger, aber eben nicht voll ausgebaut. Eine 8S hat einen farbigen Touch-Screen, was aber auf dem Feld ein Nachteil ist, weil unter Sonne kaum zu erkennen. Die Devo 10 ist zwar für 8 AA-Akkus oder 3S-Lipos/LiFes gedacht, funktioniert aber mit Deviation auch problemlos an einem kleinen, leichten 2S-Lipo mit 1000mAh. Eine 12E ist eine 10 mit noch mehr Potis und Schaltern. Wie ich gelesen habe, wird mittlerweile auch die F12 (teil-)unterstützt. Wenn deren FPV-Monitor auch mit Deviation läuft, wäre das *die* Oberklasse, allerdings auch zu einem deutlich anderen Preis als eine Devo 10 mit SW-LCD. 🙂

          Die DX6i ist meiner Meinung nach qualitativ kein Vergleich und sollte neu nicht mehr gekauft werden. Wenn überhaupt, dann eine DX6 oder gleich eine DX8. Nach meinen Erfahrungen mit Deviation kann ich mir aber überhaupt keinen Markensender mehr wegen ihrer starren Programmierkonzepte vorstellen. Ich schüttle jedes mal nur noch den Kopf, wenn in gewissen Fachforen übelste Verrenkungen nötig sind, um irgendwie Kanäle, Schalter oder Kurven frei nach eigenem Gusto zu verwenden. Die einzige, höherwertige Alternative ist eine Taranis mit Open-TX-FW, die ein ähnliches Konzept wie Deviation verfolgt.

          Ein deutlicher Vorteil der Devos mit Deviation ist, dass man sie ohne irgendwelche obskuren Adapter, Wandler oder Empfänger einfach per USB-Kabel an den Rechner anschließen kann.

          Antworten
          1. Olaf 17.09.2015 at 17:03 |

            Wow! Vielen Dank für die ausführliche Antwort.
            Hab’ jetzt eine weiße Devo 10 für 90,- auf Ebay gekauft. Da bin ich ja mal gespannt.
            Ich will das Ganz hier nicht ausarten lassen. Kann ich Dich in einem Forum erreichen, falls ich noch mal Fragen zur Einrichtung habe ;o)?

          2. Andreas Heyer 17.09.2015 at 18:04 |

            @Olaf:

            Irgendwie fehlt jetzt der Antworten-Knopf unter deinem Beitrag, ich hoffe, du kannst es auch so zuordnen. Ich habe meine Devo 10 auch auf Verdacht gekauft. Das Ding ist halt ein etwas größerer Klopper, der nicht unbedingt zu meinen recht kleinen Händen passt. Aber das Problem habe ich mit vielen Sendern, auch zum Beispiel Graupner-MZ oder -MX machen bei mir auf den ersten Eindruck keine “Wohlfühlfigur”. Ich jedenfalls kann die großen Computersender nicht in der Hand halten und gleichzeitig noch alle Ecken mit den Knüppeln erreichen. Zwischenzeitlich kam sogar der Wunsch nach einem Pult auf. Ich verwende jetzt ein auf passende Länge eingestelltes Schlüsselband (es gibt auch spezielle Senderriemen mit einer Tragehilfe), der Sender hängt auf/oberhalb des Bauches und muss nicht mit den Händen gehalten werden. Zusätzlich bin ich von Daumen- auf Zweifingerhaltung umgestiegen, was der Genauigkeit zu Gute kommt. Für mich ist der Wechsel einfach gewesen und ich fühle mich mittlerweile bei beiden Haltungsarten wohl.

            Hilfe zu Deviation bekommst du am besten im Deviation-TX-Forum. Dt. Foren gibt es einige, mich findest du bei rc-heli.de. Eine Anfrage könntest du dort im Unterforum Sender/Empfänger (http://www.rc-heli.de/board/forumdisplay.php?f=8) stellen. In Verbindung mit einem speziellen Heli-Modell böten sich u.U. noch die Markenunterforen oder das Anfängerforum an. Wenn man aber das Handbuch zur 4.0.1 liest und etwas MINT-Geschick besitzt, ist letztendlich nur durch die eigene Fantasie begrenzt. 🙂

            Auch wenn es erst einmal experimentell klingt, würde ich nicht das offizielle 4.0.1-Release installieren, sondern den letzten Nightly-Build. Die UI ist bei den Mixern verbessert, Fehler beseitigt und alle Protokolle auf den neuesten Stand des Wissens implementiert. Mit einem günstigen NRF24L01-Modul zum Einlöten kann man nun auch sehr viele China-Modelle fliegen.

          3. Olaf 17.09.2015 at 18:26 |

            @Andreas: Ja, habe auch kleine Hände, aber genug Bauch, sodass es hoffentlich nicht zu unbequem wird ;o)
            Vielen Dank nochmals. Vielleicht sehen wir uns im Forum (nutze meist phoenix2007 als Name).

  32. Matthias G. 16.09.2015 at 18:08 |

    Hi Phönix,
    eigentlich 2x ja, aber mit ein paar Erläuterungen:
    Zum Installieren der neuen Firmware das (deutsche) Handbuch beachten.

    Bei einem Blade 180QX (NanoQX glaube ich auch) benötigst Du in jeder Funke eigentlich einen 3-Positionen-Schalter für die drei Flugmodi, den eine 7e serienmäßig nicht hat.
    Umgehen kann man das
    a) programmiertechnisch indem man 2 2-Wege-Schalter nimmt, ist aber keine 100%ige Lösung oder
    b) Noch aufwendiger wäre der Einbau und Anlöten eines zusätzlichen 3-Pos-Schalters, was ohne weiteres möglich ist, aber auch ein wenig einlesen bedeutet oder
    c) Du verzichtest auf den mittleren Modus, wie auch beim RTF und nimmst einen 2-Pos-Schalter.

    Gruß Matthias G.

    Antworten
    1. phoenix2007 16.09.2015 at 22:40 |

      Hm, da käme wohl nur Variante c) in Frage. Muss man auf den mittleren Modus verzichten, oder kann man hier auch einen anderen auslassen.
      Sonst werde ich mir wohl doch eine DX6i leisten müssen, oder gibt es eine günstigere Alternative, die mit den o.g. Koptern und der Software funktionieren würden?

      Schöne Grüße

      Antworten
      1. phoenix2007 16.09.2015 at 22:55 |

        Vielleicht passt ja die Turnigy 9X. Ist ja auch noch relativ günstig.

        Antworten
  33. technifan 20.09.2015 at 10:34 |

    Hallo Matthias,

    die SW, ist die NUR für die DEVO 7 oder kann man sie auch für die DEVO F7 nehmen?
    Sollte die Frage schon einmal an anderer Stelle gestellt worden sein, bitte ich um Entschuldigung.

    Schöne Grüße
    Klaus

    Antworten
  34. Scav 20.09.2015 at 11:17 |

    Ich bin zwar nicht Matthias, aber Deviation geht weder mit der Devo7 noch mit der F7!

    Deviation geht auf folgenden Modellen6/6S/7e/8/8S/10/12/12S

    sowie eperimentell mit einigen Aufwand auf der F12E.

    All die Infos findest du auf der DeviationTX.com Seite.

    Antworten
    1. technifan 20.09.2015 at 13:10 |

      Danke für die Info.

      Ich habe es schon “befürchtet”, da ich auf der Seite von Deviation nichts in der Art gefunden habe.
      Und schade trotzdem, denn sie ist gut!

      Gruß, Klaus

      Antworten
  35. ARG 16.07.2016 at 19:27 |

    Hallo ,
    ich habe eine Devo 7e mit Deviation Firmware.
    ich schaffe es nicht einen Mixer richtig zu erstellen um die Querruder als Landeklappen (Easystar 2) zu nutzen.
    Bei meiner Graupner Hott kann ich das einfach in den Flugphasen einstellen.
    Aber bei der Deviation Firmware raff ich es noch nicht.
    Kann mir jemand helfen ?

    Antworten
  36. Rainer 14.08.2016 at 17:15 |

    Hallo, ich habe die weiße Devo 10.
    Oben in der Beschreibung war zu lesen: “Mehr Kanäle als die Devo hat”
    Wie ist das zu verstehen und wie geht das?
    Mein aktuelles Projekt ist ein Leopard 2a6, welchen ich mit allen möglichen Zusatzfunktionen ausstatte, dort komme ich mit den 10 Kanälen bald an die Grenzen, könnte noch mind. 2 weitere gebrauchen.
    Kann mir jemand weiterhelfen?

    Antworten

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